Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Der Verheißene Messias (as)

Jedes neue Zeitalter bringt jedoch neue Herausforderungen mit sich, so dass Gott den Muslimen versprochen hat, ihre Religion von Zeit zu Zeit zu erneuern bzw. zu reformieren. Die Aufgabe eines Mudschaddids (Erneuerer der Religion) ist es, die ursprünglichen Lehren der Religion wiederherzustellen und den Heiligen Koran entsprechend den Nöten und Herausforderungen des neuen Zeitalters zu interpretieren.
Darüber hinaus hat der Heilige Prophet Muhammadsaw eine Vielzahl von Prophezeiungen gemacht, in denen von der spirituellen Wiederkunft Jesusas und dem Auftreten des Imam Mahdi die Rede ist.

Den Voraussagen zufolge würde Jesusas als Imam der Muslime - aus ihren Reihen also - wiederkommen. Er wäre kein neuer Prophet in dem Sinne, dass er ein neues Gesetz brächte, sondern er würde ein "Schattenprophet" sein, d. h. dem Heiligen Propheten Muhammadsaw untergeordnet, und innerhalb des Islam ein vollkommener Anhänger des Heiligen Prophetensaw und des Heiligen Koran, sein.

Dies widerspricht nicht der Aussage, dass der Heilige Prophet Muhammadsaw das "Siegel der Propheten" (Khatam-un-Nabiyyin) ist, denn dies bedeutet nicht "letzter der Propheten", sondern der "beste und größte aller Propheten". Insbesondere diese Frage spaltet orthodoxe Muslime und die AMJ.

Entsprechend den Prophezeiungen gründete der Mudschaddid des 14. islamischen Jahrhunderts, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas (1835-1908), die AMJ im Jahre 1889 in Qadian (Indien). Er ist gleichzeitig der von allen Weltreligionen verheißene Reformer der Endzeit (die geistige Wiederkunft Jesusas und der Imam Mahdi), der die Welt durch sein Wirken innerhalb von 300 Jahren nach seinem Erscheinen zum Frieden führen wird.
Der Verheißene Messiasas hat den Islam aus einer tiefen Depression wiederbelebt und ihn gegen falsche Anschuldigungen und die christlichen Missionsversuche im 19. Jahrhundert erfolgreich verteidigt. Dazu hat er die Wahrheit und Schönheit des Islam in über 80 Büchern dargelegt.

Er hat die angeblichen Widersprüche (Abrogation) im Heiligen Koran beseitigt und bereits vor mehr als einhundert Jahren deutlich erklärt, dass den Lehren des Heiligen Korans und den Lehren des Heiligen Propheten Muhammadsaw zufolge der Gebrauch von Gewalt in Glaubensdingen absolut verboten sei.
Der Verheißene Messiasas hat die mittelalterliche Lesart des Heiligen Koran durch eine moderne metaphorische Auslegung ersetzt, welche die Notwendigkeit der islamischen Lehre auch für die Lösung der Probleme in unserer Zeit begreifbar macht.

Er hat die Frau, die in vielen islamischen Gesellschaften durch Tradition und falsche Auslegung des Heiligen Koran, eine passive Rolle einnehmen musste, befreit. Dazu widerlegte er die Argumente vieler orthodoxer Geistlicher durch den Heiligen Koran und die Ahadith. Wie Allah einmal ihm offenbarte, ist die Ehefrau nicht eine Dienerin, sondern eine Gefährtin (Tazkirah).

Durch die Gründung der AMJ und der Begründung des rechtgeleiteten spirituellen Khalifats legte er darüber hinaus die Basis für eine friedliche Verbreitung der unverfälschten Lehre des Islam in allen Teilen der Welt.
Khalifat    

Nach dem Ableben ihres Gründers wurde die AMJ von seinen gewählten Nachfolgern geleitet – den Khalifen. Das derzeitige spirituelle Oberhaupt der Gemeinde, Hadhrat Mirza Masroor Ahmadatba, wurde im Jahre 2003 als fünfter Nachfolger des Verheißenen Messiasas gewählt.

Die AMJ ist damit weltweit die einzige islamische Bewegung, die durch ein spirituelles Khalifat geführt wird.

Erscheinung des Verheißenen Messiasas

In allen großen Religionen gibt es Prophezeiungen über das Erscheinen eines großen Propheten und Reformers, der zu der Zeit erscheinen würde, wenn die Welt von Egoismus und Unglauben geprägt sein würde. So hat auch Jesusas seine Wiederkehr angekündigt und Zeichen für dieses Ereignis genannt.
Im Christentum wird dies Parusie (griech. Ankunft) genannt. Der Heilige Prophet Muhammadsaw hat ebenfalls eine Vielzahl von Prophezeiungen überliefert, in denen von der Wiederkunft Jesusas und dem Auftreten des Imam Mahdi die Rede ist.

Indes bestehen über die Art und Weise, wie diese Prophezeiungen eintreten werden, bei Christen und Muslimen verschiedenartige Anschauungen. Orthodoxe Muslime glauben, Jesusas sei lebendig in den Himmel aufgefahren und befinde sich dort körperlich im Paradies an Gottes Seite, und eines Tages wird er herabsteigen und die Welt der Ungläubigen mit Waffengewalt besiegen.

Wiederkunft von Jesusas

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat hingegen sagt, dass ein solches Denken der Weisheit Gottes widerspricht. Es ist unsinnig anzunehmen, Jesusas befinde sich mit seinem Körper aus Fleisch und Blut in einem Paradies über den Wolken, wo er täglich Nahrung zu sich nehmen muss und anderen Verrichtungen unterliegt, denen ein Mensch aufgrund seiner körperlichen Beschaffenheit nachgehen muss.

Das Paradies, so ist aus den heiligen Schriften der Menschheit zu entnehmen, ist kein materieller Ort, sondern ein geistiger Zustand, in dem sich die Seele befindet. Gott ist kein Wesen aus Materie, sondern jenseits von Werden und Zerfall, wie es dem Körper eigen ist. Er ist auch nicht an einen materiellen Ort gebunden, so dass die "Himmelfahrt" von Jesusas nicht bedeuten kann, dass er zu einem bestimmten Ort im Universum aufgestiegen ist, vielmehr kann man sich Gott tatsächlich nur im spirituellen Sinne nähern, denn nur Ehrfurcht und geistige Verhaltensweisen, wie Hingabe, Demut und Liebe erreichen Ihn, nicht aber Materielles.

Wenn Jesusas aber nicht mit seinem Körper zu Gott ins Paradies aufgestiegen ist, wo ist er dann? Und wie wird seine Wiederkunft aussehen,  von der zahlreiche Prophezeiungen verschiedener Religionen sprechen?
Der Heilige Koran erklärt, dass Jesusas eines natürlichen Todes auf Erden gestorben ist. Nach Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas überlebte Jesus die Kreuzigung in Bewusstlosigkeit und wanderte dann zu den verlorenen Stämmen vom Hause Israel bis nach Kaschmir aus, wo er auch begraben liegt (4:158 und 23:51). Sein Grab im Khanyar-Viertel der Stadt Srinagar ist heute noch zu besichtigen. Zudem sagt Gott in weiteren 30 Versen des Heiligen Korans, dass Jesusas auf der Erde gestorben ist. Wie aber kann dann seine Wiederkunft stattfinden?

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Bashir ud-Din Mahmud Ahmad (ra)
Sir Muhammad Zafrullah Khan
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Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Hadayatullah Hübsch
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