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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
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Die Wahrheit über die Kreuzigung Jesus (as)

Die Bibel und die Einheit Gottes

Die Einheit Gottes ist wiederholt in der Bibel verkündet worden. Prophet nach Prophet war erweckt worden, um die Einheit des Göttlichen aufzurichten. Nicht ein einziger Prophet in Israel verkündete, dass Gott irgendeinen Partner hätte.

Im Sprachgebrauch der Bibel sind Menschen oftmals Götter oder Söhne von Gott genannt worden. Wenn Jesusas der Sohn Gottes genannt worden ist, besitzt er keinen höheren Rang als jene, die auch Söhne Gottes genannt wurden.

Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Er ist Der-Aus-Sich-Selbst-Bestehende, und alles andere existiert nur durch Seine Unterstützung. Wenn Seine Unterstützung auch nur für eine Sekunde zurückgezogen würde, wäre das Universum vollkommen im Durcheinander. Dieses Mächtige Wesen, Das jegliche gute Eigenschaft besitzt und frei von jedem Makel, jeder Schwäche oder einem Fehler ist, kann niemals Tod erleiden, noch getötet werden, noch den Kreuzestod sterben.

Der Heilige Koran hat die Wahrheit bestätigt, indem er verkündete, dass Jesusas vom Tod am Kreuz errettet und vor einem verfluchten Tod beschützt worden war. Die Evangelien bezeugen diese Wahrheit ebenfalls, insofern, als Jesusas seine Ähnlichkeit zu Jona beschrieben hat und jeder Christ weiß, dass Jona im Bauch des Wales nicht gestorben war. Wenn Jesusas tot in der Gruft gelegen hätte, was für eine Ähnlichkeit hätte dann zwischen ihm und Jona bestanden.

Es ist auch wohl bekannt, dass Jesusas nach seiner Errettung vom Kreuz seine Wunden seinen Jüngern zeigte. Wenn ihm ein neues Leben der Verklärung gewährt worden wäre, wie könnte es dann sein, dass die Wunden seines irdischen Lebens noch auf seinem verklärten Körper zu sehen waren?

Dies sind die Mythen, auf denen die Lehrmeinung von der Göttlichkeit von Jesusas konstruiert worden ist. Doch die Zeit kommt, in der Tat ist sie schon da, wenn Gott, der Allmächtige, alle diese Mythen wie winzige Partikelchen hinwegfegen wird.

Tod eines Verfluchten?

Jesusas war ein Gesandter Gottes und ein begünstigter und heiliger Mensch. Es ist der Gipfel der Ungerechtigkeit anzunehmen, auch nur für einen Moment, dass solch ein Auserwählter an das Kreuz gehängt wurde und, an ihm sterbend, zu einem Verfluchten wurde. Den bevorzugten Dienern Gottes, des Allmächtigen, und Seinen geliebten Gesandten, die sich selbst in ihrer Liebe zu Gott verlieren und aus dieser Liebe heraus dieses sterbliche Leben beiseite legen und mit einem neuen und heiligen Leben ausgestattet werden, werden die Segnungen gewährt, damit sie in der Lage sind, andere von dem Schandfleck der Verfluchtheit zu reinigen und sie können nicht selbst verflucht werden. Sie mögen an das Kreuz genagelt werden, doch wenn der Tod durch die Kreuzigung in der Tat ein verfluchter Tod ist, dann wird es notwendig, daß solche auserwählten Diener Gottes von solch einem Tod errettet werden sollten und gegen seine Schande beschützt werden sollten.

Im Arabischen und Hebräischen ist die Vorstellung des Fluches mit dem Herzen verbunden und ein Mensch kann nur dann verflucht genannt werden, wenn in Wahrheit sein Herz sich von Gott abwendet und schwarz wird und Gottes Barmherzigkeit beraubt ist und wenn ihm die Liebe Gottes fehlt und er aller Erkenntnis Gottes entleert ist und blind wird und beraubt, wie Satan, wenn er mit dem Gift der Irreleitung erfüllt ist und nicht ein Strahl des Lichtes der liebe und der Erkenntnis Gottes erfährt und sich selbst von jeder Beziehung zu Gott abwendet und mit Groll und Haß und Feindschaft gegenüber Gott erfüllt ist, so dass Gott sein Feind wird und von ihm angewidert wird, und er von Gott angewidert ist. Es ist somit klar, daß das Konzept des Fluches unheilvoll und unheilig ist, daß es nicht auf irgendeinen Rechtschaffenen zutreffen kann, der in seinem Herzen die Liebe zu Gott unterhält.

Die Christen können nicht über die Bedeutung, dass jemand zum Verfluchten wird, zu der Zeit nachgedacht haben, als sie diese Lehrmeinung erfanden, denn wenn sie es getan hätten, ist es nicht möglich, dass sie diesen Ausdruck für einen Rechtschaffenen, wie Jesusas es war, angewandt hätten. Kann es gesagt werden, dass zu irgend einer Zeit das Herz von Jesusas sich in Wahrheit von Gott abgewandt hatte und Gott verneint hätte und von Gott angewidert gewesen wäre und zu einem Feind Gottes geworden wäre? Können wir uns vorstellen, dass das Herz von Jesusas jemals gefühlt hat, dass es sich von Gott abgewandt hatte und zu einem Feind Gottes geworden wäre und in die Dunkelheit des Unglaubens und der Verleugnung gestürzt war? Solch eine Vorstellung ist nicht nur unvereinbar mit dem Rang des Prophetentums und der Gesandtschaft von Jesusas, sondern es ist auch unvereinbar mit seinem Anspruch von Vorzüglichkeit und Heiligkeit und Liebe und Erkenntnis des Göttlichen, die wiederholt in den Evangelien erwähnt ist.

Ein Studium der Evangelien enthüllt, dass Jesusas bestätigte, dass er das Licht der Welt war, ein Führer war und eine erhabene Beziehung der Liebe zu Gott innehatte, dass ihm eine heilige Geburt durch Gott gewährt worden war und er Sein geliebter Sohn war. Wie kann dann die unheilige Vorstellung des Fluches dem Herzen von Jesusas zugestanden werden angesichts seiner andauernden und heiligen Beziehung zu Gott? Es ist somit ohne Zweifel bewiesen, dass Jesusas nicht am Kreuz starb, insofern, als er von den Folgen eines Todes am Kreuz beschützt worden war. Da er nicht am Kreuz starb, war sein Herz völlig sicher gegen den unheiligen Zustand, zu einem Verfluchten zu werden. Weil dem so ist, gab es keine Auferstehung und keine körperliche Himmelfahrt, da dies Glieder derselben unheilvollen Kette waren.

Weitere Beweise

Die Evangelien enthüllen verschiedene andere Faktoren, die die Auffassung zurückweisen, dass Jesusas körperlich zum Himmel auffuhr. Es ist nicht nötig, sie zu dieser Gelegenheit im Einzelnen auszuführen. Es ist wohl bekannt, dass Pontius Pilatus Jesusas für unschuldig hielt, seine Frau war mit ihrem Traum gewarnt worden, dass Jesusas nicht in Schwierigkeiten gebracht werden soll, er richtete es damit so ein, dass Jesusas nicht ans Kreuz geschlagen wurde, bis es Freitag-Nachmittag war, also wenige Stunden vor Sonnenuntergang; das Aufkommen eines Sturmes und die Verbreitung von Dunkelheit machte es erforderlich, Jesusas sogar noch vor Sonnenuntergang vom Kreuz zu nehmen, seine Beine wurden nicht gebrochen. Unter diesen Umständen konnte ein gesunder, junger Mann von 33 Jahren, mit starkem Körperbau und einer gesunden Lebensweise nicht innerhalb einer so kurzen Zeit vom Tod überwältigt werden. Er wurde jedoch bewußtlos und wurde in diesem Zustand vom Kreuz abgenommen, seine Wunden wurden mit einer Salbe behandelt, die die Jünger angesichts der göttlichen Prophezeiungen bereits vorbereitet hatten und die seitdem als die "Salbe von Jesusas” bekannt ist.

Sein Körper wurde in ein Leinentuch gewickelt, das vierzehn Fuß und drei Inches lang und vier Fuß und sieben Inches breit war [1], und wurde dann in eine geräumige Kammer gelegt, die in einen Felsen eingehauen war. Er wurde so gepflegt, dass er, obwohl er schwere körperliche Leiden erduldet hatte und seine Wunden noch frisch waren, bald schon in der Lage war, umherzugehen.

Es ist der Anerkennung wert, dass die Salbe des Jesusas nicht in irgendeinem der medizinischen Bücher erwähnt wird, die vor dem Ereignis der Kreuzigung zusammengestellt worden waren, aber sie wird in mehr als eintausend gewichtigen medizinischen Büchern erwähnt, die nach dem Ereignis der Kreuzigung verfasst worden waren, und dies mit der Erklärung, dass sie für Jesusas zubereitet worden war. Die Verfasser dieser Bücher gehören zu allen religiösen Glaubensrichtungen. Millionen von Menschen haben Zugang zu diesen Büchern gehabt und der Welt der Christenheit war diese Salbe seit Jahrhunderten bekannt, und sie hat Gebrauch davon gemacht und ist somit ein schweigender Zeuge, daß diese Salbe zum Gebrauch am Körper Jesusas zubereitet worden war.

Die Jünger von Jesusas bezeugen, daß sie ein paar Tage nach dem Ereignis der Kreuzigung am physischen Körper von Jesusas die Wundmerkmale und Verletzungen wahrgenommen hatten, die ihm im Verlauf der Kreuzigung zugefügt worden waren. Sie nahmen nur den physischen Körper von Jesusas wahr, und beobachteten keinerlei Manifestation.

Es gibt den Hinweis der Jünger, dass Jesusas in ihrer Gemeinschaft für ein paar Meilen auf seinem Weg nach Galiläa reiste und dass er auf ihre Bitte hin eine Nacht mit ihnen in Emmaus verbrachte. Die Jünger bezeugen, dass Jesusas in jener Zeit hungrig war und sie um Nahrung bat und dass ihm gebratener Fisch und eine Honigwabe zu essen gegeben wurde. Dies bestätigt ebenfalls, dass er damals in seinem physischen Körper gegenwärtig war und ihn nicht für einen spirituellen Körper oder eine verklärte Manifestation ausgetauscht hatte.

All dies zeigt, dass Jesusas sich nach dem Ereignis der Kreuzigung die ganze Zeit über entsprechend den Erfordernissen eines physischen, materiellen Körpers verhalten hatte, indem er aß, trank, schlief und reiste, Tätigkeiten, die absolut unvereinbar sind damit, dass jemand seinen physischen Körper aufgegeben hat und eine verklärte, spirituelle Manifestation angenommen hat. Es ist des Nachdenkens wert, ob er, angetan mit einem verklärten und unsterblichen Körper, frei von den Bedürfnissen eines sterblichen Körpers, mit dem er zur Rechten Hand Gottes des Allmächtigen hätte sitzen sollen, und frei von jeglichem Schandmerkmal, von Schmerzen oder Fehlern und somit erleuchtet mit dem ewigen göttlichen Ruhm, ob er immer noch die Merkmale seiner Verletzungen trug und Schmerz erlitt und allen möglichen Bedürfnissen und Erfordernissen unterlegen war, denen ein physischer Körper unterliegt.

Es ist somit offensichtlich, dass Jesusas nicht am Kreuz starb, noch mit einem neuen verklärten Körper eingehüllt worden war, sondern am Kreuz bewußtlos geworden war und im Aussehen einem Menschen glich, der gestorben war.

Ein großes Wunder

Die Behauptung von Jesusas, von der uns berichtet wird

"Doch nachdem ich wieder auferstanden bin, will ich vor euch nach Galiläa gehen.” (Matthäus 26:32)

wirft nicht irgendeinen Zweifel auf seine Errettung vom Kreuz. Es ist kein Wunder, dass jemand, der an das Kreuz genagelt worden war und bewusstlos geworden war, so dass er tot zu sein schien, dann, als er das Bewusstsein wiedererlangte, empfand, dass er wieder auferstanden wäre. In diesem Zusammenhang kann der Ausdruck "wiederauferstanden” nicht bedeuten, dass jemand, nachdem er den Tod erlitten hatte, wieder zum Leben gebracht würde. Es gibt jedoch keinen Zweifel, dass die Errettung von Jesusas anbetracht all der Umstände seiner Kreuzigung ein großes Wunder darstellt und daß es nicht ein gewöhnliches Ereignis gewesen ist.

Der Heilige Koran bestätigt, daß weder die Juden noch die Christen einen festen Glauben daran hatten, dass Jesusas am Kreuz gestorben war. Gott, der Allmächtige, hatte zur Zeit der Kreuzigung Umstände geschaffen, aufgrund derer die Juden und die Christen annahmen, dass Jesusas am Kreuz gestorben war, aber sie hatten keinen klaren Beweis zur Hand, der sie zufriedenstellte, dass Jesusas mit Sicherheit am Kreuz gestorben war. Die Aussagen, die nunmehr zur Verfügung stehen, legen dar, dass Gott der Allmächtige Jesusas vom Tod am Kreuz errettet hatte.

Eine Prophezeiung über den Verheißenen Messiasas

Gott, der Allmächtige, hat es so eingerichtet, dass die Beweise und die Vernunftgründe, die verborgen geblieben waren, in den Tagen des Verheißenen Messiasas deutlich werden sollten. durch die es so klar wie der hellichte Tag festgestellt würde, dass Jesusas nicht am Kreuz starb und dass dieser von Gott geliebte Mensch spirituell erhöht worden war. In diesem Zusammenhang hat die folgende Verkündigung des Verheißenen Messiasas große Bedeutung:

"Es war Gottes Absicht, daß die glänzende Waffe und die Wahrheit enthüllenden Vernunftgründe, die ein Ende mit der Lehrmeinung vom Kreuz machen sollten, der Welt durch den Verheißenen Messiasas deutlich gemacht werden sollten, insbesondere, da der Heilige Prophetsaw prophezeit hatte, daß die Religion des Kreuzes nicht zum Abstieg kommen würde, noch würde ihr Fortschritt eingeschränkt werden, bis der Verheißene Messiasas in der Welt erscheint. Er ist es, der es erreichen würde, daß das Kreuz gebrochen würde. Diese Prophezeiung weist darauf hin, dass zur Zeit des Verheißenen Messiasas Mittel zugänglich würden, durch die die Wirklichkeit über das Ereignis der Kreuzigung offenkundig werden würde. Das wird das Ende dieser Lehrmeinung sein. Es wird nicht durch Krieg oder Kampf zustandekommen, sondern durch himmlische Mittel, die deutlich gemacht würden anhand von Wissen und Verstandeskräften.

Es war deswegen notwendig, dass der Himmel diese Hinweise und diese entscheidenden Beweise zurückhalten sollte, bis der Verheißene Messiasas in der Welt erscheinen würde. Und so ist es geschehen. Nun, da der Verheißene erschienen ist, werden alle Augen geöffnet und die Leute werden darüber nachdenken, dass, da Gottes Messias gekommen ist, die Köpfe nun erleuchtet werden, und die Herzen Aufmerksamkeit zollen werden, und Schreibgeräte werden Kraft gewinnen und die Lenden werden gegürtet werden. Nun wird jedem Glücklichen Intelligenz gewährt werden und jedem Rechtdenkenden wird Weisheit verliehen werden, insofern, als das, was in den Himmeln scheint, auch die Erde erleuchtet. Gesegnet sind jene, die an diesem Licht teilhaben und glücklich ist derjenige, dem ein Teil davon gewährt wird.” (Jesus in Indien, S. 64-65)

Quelle: Der 3. Khalifa der Ahmadiyya Muslim Jamaat: Mirza Nasir Ahmad, Die Wahrheit über die Kreuzigung Jesu, Verlag der Islam, S. 6-11

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hasanat Ahmad
Sheikh Abdul Qadir Sudagarh
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Hadhrat Mirza Bashir ud-Din Mahmud Ahmad (ra)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Dr. Mohammad Dawood Majoka
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Verschiedene Autoren
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