| 12.03.2010, Die Standhaften werden reichlich belohnt werden |
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Anmerkung: Das ahmadiyya.de-Team übernimmt jede Verantwortung für jegliche Fehler und Missverständnisse in dieser Übersetzung der Zusammenfassung der Freitagspredigt. Hadrat Khalifatul Masieh der Fünfte (Möge Allah seine Hand stärken) hielt am 12. März 2010 seine Freitagsansprache in der Baitul Futuh Moschee in London. Hazuratba begann seine Ansprache mit einer kurzen Zusammenfassung der vorangegangenen Freitagsansprache über Allahs Attribut Al-Hasieb. Er sagte, dass es üblich ist, wenn ein Tyrann in dieser Welt nicht Allahs Strafe erfährt und er denkt er mache alles richtig und noch mehr in seiner Ungerechtigkeit zunimmt. Wenn Allah diese Menschen zur Rechenschaft ziehen wird, dann werden sie ein fürchterliches Ende haben. Möge Allah mit jedem gnädig sein. Hazuratba sagte, dass es die Auszeichnung eines Gläubigen ist, dass er den Weg der Gottesehrfurcht geht. Und derjenige, der Gottesehrfurcht besitzt, der achtet stets auf seine Taten und versucht die Rechte Allahs und die Rechte der Mitmenschen zu erfüllen. Diesen Leuten zeigt sich Allahs Attribut Al-Hasieb auf der Weise, dass sie Gaben von dort erhalten, von wo sie sich das nicht mal vorstellen konnten. Gottesfürchtige vertrauen nur Allah, wenn es um die Quelle von Mitteln geht. Und wenn das Vertrauen wahrhaftig ist, dann zeigt Allah ihnen, dass er Al- Hasieb (der Garant) und Al-Kafi (der Genügende) ist. Hazuratba sagte, dass im Heiligen Koran mit dem Wort "rizq" neben dem materiellen auch die spirituellen Gaben gemeint sind. Dazu gehört auch der Schatz des Wissens. Sogar alle menschlichen Kräfte sind damit eingeschlossen. Ein Gottesfürchtiger wünscht von Allah neben materiellen Gaben auch alle anderen Arten von Mitteln. Hadrat Masieh-e-Maudas sagte, dass der Heilige Prophet Muhammadsaw trotz dessen, dass er ungebildet war, soviel spirituelle Gaben erhalten hat, dass er alle übertraf. In Form des Heiligen Quran wurde ihm soviel spirituelle Materie gegeben, dass es kein Vergleich dazu gibt. Die Sahaba (Gefährten), die von der Spiritualität und dem Wissen des Heiligen Propheten Muhammadsaw profitierten, waren jederzeit bestrebt aus dem Mund des Heiligen Prophetensaw Wissen und Erkenntnis zu hören und sich damit zu bereichern. Als sie den Pfad der Gottesfrucht beschritten und das Religiöse dem Weltlichen vorzogen, da wurde die Welt zu ihrem Diener. Genau das waren diejenigen, die neben spirituellen Gaben auch sehr viel materiellen Lohn erhalten haben. Hadrat Masieh-e-Maudas erklärte, ein gottesfürchtiger Mensch wird von Allah aus jeglicher Enge befreit. Er erlöst ihn vor jeglicher Schande und wird selbst zu seinem Beschützer. Er lässt ihn niemals verloren gehen, so dass er vor anderen seine Hand ausstrecken müsste. Es ist meine Überzeugung, dass wenn ein Mensch an Allah glaubt und wahrhaft gottesfürchtig ist, dass Allah bis zu seiner 7. Nachkommensgeneration Seine Hand der Gnade und Segnungen über sie hält. Hazuratba sagte, gottesfürchtig bedeutet, dass man feine, gute Taten vollbringt und auf diese achtet. Mit einem feinen Blick sollte man überprüfen, ob in den eigenen Aussagen nicht doch ein wenig Lüge oder in unseren Absichten Falschheit enthalten ist. Sind unsere Handlungen rein und wahr? Mit Wahrheit ist eine solche Wahrheit gemeint, die für den anderen klar erkennbar ist. Außerdem ist es für die Gottesfurcht notwendig, dass man die Rechte der Anbetung erfüllt. Also ein wahrer Gottesfürchtiger ist derjenige, der die Rechte Allahs und der Mitmenschen erfüllt. Hazuratba sagte, dass das eigentliche Ziel eines Gläubigen die Erlangung der spirituellen Gaben ist. Dadurch erlangt man in dieser Welt innere Zufriedenheit und auch im Diesseits verspricht Allah das Paradies Seines Wohlgefallens. Und derjenige, der Allahs Wohlgefallen erlangen möchte, läuft nicht der Welt nach, sondern auch die materiellen Mittel setzt er ein, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen. Hazuratba erläuterte, dass ein weltlich-orientierter, aufgrund seines Vermögen, einen Gläubigen als gering ansieht. Versunken im Rausch der weltlichen Macht unterdrückt er den vermeintlich schwachen Gläubigen. Aber er sollte nicht vergessen, dass auch für ihn der Gerichtstag kommen wird. An dem wird klar werden, ob der Unterdrücker oder der Gläubige, der mit Geduld alles ertragen hat, Erfolg haben wird. Hazuratba sagte, dass jeder Ahmadi Zeuge ist, das für die Ahmadis die Welt verengt wurde. Zahlreiche Verbote wurden gegen die Jamaat verhängt. Doch Allah hat in über 195 Ländern die Pflanze der Ahmadiyyat eingepflanzt. Merken Sie sich, dass die Entwicklung des Individuums mit der Entwicklung der Jamaat zusammenhängt. Die Opfer der Ahmadis führen zum Fortschritt der Ahmadiyyat. Es ist ein Zeichen für Allahs Gemeinden, dass wenn die Welt für sie eingeengt wird, dann verleiht Allah ihnen Stärke und Reichtum. Möge Allah uns befähigen, dass wir mit Gottesfurcht die Mission von Hadrat Masieh-e-Maudas erfüllen und an Allahs Segnungen teilhaben. Amien.
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