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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
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Der Verheißene Messias (as): Wahre Erlösung

Unser Heiliger Prophetsaw zeigte nicht weniger als dreitausend Wunder und machte zahllose Prophezeiungen, doch diese vergangenen Wunder brauche ich hier nicht anzuführen. Vielmehr ist es ein großes Wunder des Heiligen Prophetensaw, dass die Offenbarungen aller Propheten nun abgeschnitten worden sind: ihre Wunder sind vergessen, ihre Anhänger stehen mit leeren Händen da - nur noch fiktive Geschichten sind ihnen geblieben; die Offenbarung des Heiligen Prophetensaw jedoch hat kein Ende und auch seine Wunder sind nicht zu Ende gegangen. Nein, solche Wunder werden noch weiterhin durch seine vervollkommneten Nachfolger, die geehrt sind durch besonderen Gehorsam ihm gegenüber, manifestiert. Aus diesem Grund ist der Islam ein lebendiger Glaube und sein Gott ein lebendiger Gott.

Heute stehe ich als dieser Diener des Gottes der Ehre hier, um dies zu bezeugen. Tausende von Zeichen, die für die Beglaubigung des Gesandten Allahs und von Gottes Buch zeugen, sind bisher aus meiner Hand gezeigt worden: Beinahe täglich werde ich durch reine Offenbarung Gottes geehrt. Es sollte deshalb gewissenhaft darüber nachgedacht werden, wenn doch so viele Religionen dem Allmächtigen Gott zugeschrieben werden - wie dann eigentlich zu beweisen ist, dass sie wirklich von Gott sind?

Die wahre Religion muss als Beweis ein bestimmtes Unterscheidungsmerkmal haben. Eine Religion kann als Argument für ihren göttlichen Ursprung nicht die Tatsache ihrer Rationalität vorbringen, denn eine rationale Weltanschauung kann ihr auch durch Menschen verliehen worden sein. Und ein solcher Gott, welcher nur die Schöpfung menschlicher Vernunft ist, ist überhaupt kein Gott; Gott ist vielmehr Jener, der Sich mit machtvollen Zeichen Selbst offenbart. Die Religion, die beansprucht, von Gott zu sein, benötigt Zeichen zum Beweis ihres Anspruchs, dass sie von Gott kommt; so sollte sie an sich das Göttliche Siegel tragen, damit bekannt werde, dass sie hinter sich die Hand Gottes des Allmächtigen habe. Diese Religion ist der Islam. Der Gott, Den man aus den Augen verloren hat, kann nur durch diese Religion wieder kennengelernt werden und Er offenbart Sich Selbst nur den wahren Anhängern der Religion, die tatsächlich die wahre ist: die wahre Religion hat die Hand Gottes hinter sich und Gott offenbart Seine Existenz durch sie.

Diejenigen Religionen, welche bloß auf fiktiven Geschichten gründen, sind nicht unterscheidbar von Götzendienst. Solche Religionen haben auch nicht den Geist von Wahrheit. Ist Gott immer noch ein Lebendiger Gott wie ehemals, spricht und hört Er wie ehemals, so besteht kein Grund, warum Er Sich heute in Schweigen hüllen sollte, so als existiere Er überhaupt nicht, wenn Er heute nicht mehr spricht, so hört Er entweder nicht mehr oder aber Er existiert gar nicht mehr. Die wahre Religion ist jene, die heute noch beides unter Beweis stellt, nämlich den Hörenden und Sprechenden Gott.

Kurzum, in einer wahren Religion offenbart Gott Selbst Seine Existenz durch Mitteilung. Gotteserkenntnis ist eine schwierige Sache; es ist nicht die Angelegenheit von weltlichen Wissenschaftlern und Philosophen, Gott zu erkennen, denn die Existenz von Himmel und Erde beweist nur, dass da ein Gestalter dieses großen Universums "SEIN MÜSSTE", aber dies beweist nicht, dass der Gestalter auch tatsächlich da "IST"; der Unterschied zwischen "... SEIN MÜSSTE" und "IST" ist offenkundig. Deshalb liefert nur der Quran allein den Beweis der TATSÄCHLICHEN Existenz Gottes, was nicht nur die Notwendigkeit von Gotteserkenntnis nachdrücklich betont, sondern auch zeigt, dass Gott wirklich existiert. Es gibt kein anderes Buch unter dem Himmel, welches den Beweis für die Existenz dieses Verborgenen Wesens liefert.

Was ist der Zweck der Religion? Er besteht nur darin, dass der Mensch sich von selbstsüchtigen Begierden befreien sollte, nachdem er einen festen Glauben an die Existenz und die vollkommenen Eigenschaften Gottes erworben hat; zudem sollte der Mensch eine persönliche Beziehung zu Gott haben. Tatsächlich ist dies nämlich das Paradies, das im Jenseits verschiedenartige Erscheinungsformen haben wird.

Andererseits bedeutet Gott zu ignorieren, Ihm fern zu sein und keine echte Liebe zu Ihm zu haben, die Hölle, die im Jenseits auch verschiedene Erscheinungsformen haben wird. Dagegen ist der wahre Zweck dieses Lebens, dass der Mensch einen sicheren, festen Glauben an die Existenz Gottes erlangen soll und auch eine vollkommene Liebe. Nun gilt es aber herauszufinden, mit Hilfe welcher Religion oder durch welches göttliche Buch dieses Ziel erreicht werden kann.

Das Evangelium gibt unumwunden zur Antwort, dass die Türe der göttlichen Offenbarung verschlossen sei, ebenso wie die Wege zur Erlangung der Gewissheit - all dies sei in der Vergangenheit geschehen und in Zukunft gebe es nichts derartiges. Es überrascht jedoch einigermaßen, warum Gott, Der doch auch heute noch hört, der Fähigkeit beraubt sein sollte, in diesem Zeitalter auch zu sprechen? Müssen wir mit solch einem Glauben zufrieden sein, dass Gott in der Vergangenheit sowohl die Macht, zu uns zu sprechen, als auch zu hören hatte, heute jedoch nur noch fähig sein soll, zu hören und nicht zu sprechen? Von welchem Nutzen kann ein solcher Gott sein, der wie ein alter Mann, der mit zunehmendem Alter einige seiner Sinne verliert, im Lauf der Zeit einige Seiner Fähigkeiten verloren hat?

Welchen Nutzen hat ferner ein Gott, der solange nicht die Sünden seiner Diener vergeben kann, bis er gebunden und gepeitscht wird und ihm ins Gesicht gespuckt wird, er in Untersuchungshaft gesteckt und schließlich gekreuzigt wird?

Wir glauben, dass Jener der Wahre Gott ist, Der einen demütigen Mann aus Mekka als Seinen Propheten erwählte und Seine Macht und Vorherrschaft der ganzen Welt schon zu jener Zeit zeigte und zwar auf folgende Weise: Gott der Allmächtige gab Seinem Propheten auf, jenen Soldaten, die der persische Kaiser ausgeschickt hatte, den Heiligen Prophetensaw  festzunehmen, auszurichten, dass Sein Gott ihren Gott in eben jener Nacht hatte sterben lassen.

Nun gibt es also, so stellen wir fest, da einen Mann, von dem gesagt wird, er sei Gott und infolgedessen wird er innerhalb kurzer Zeit von einem römischen Soldaten festgenommen und eingekerkert, wodurch alle seine Gebete einer ganzen Nacht nutzlos erschienen; auf der anderen Seite haben wir einen Mann, der nur beansprucht, Gottes Gesandter zu sein und verglichen mit ihm, werden Könige von Gott zerstört. Für einen Sucher der Wahrheit ist folgender Ausspruch von großem Nutzen: 'Sei ein Freund des Starken, so dass du selbst auch stark sein mögest.'

Welchen Nutzen hat eine Religion, die tot ist; welchen Vorteil können wir aus einem Buch ziehen, das tot ist und welche Segnung und Gabe können wir von einem toten Gott erhalten? Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass ich mit dem sicheren und absoluten Wort des Heiligen Gottes beehrt werde; ja so werde ich beinahe tagaus tagein beehrt. Was aber den Gott betrifft, zu dem Jesus ruft: "Warum hast du mich verlassen?", so finde ich, dass dieser Gott mich nicht verlassen hat. Wie Jesus habe auch ich viele Angriffe erlitten, aber in all diesen Angriffen war es stets der Gegner, der erfolglos blieb. Eine Verschwörung gegen mich wurde ausgebrütet, damit ich aufgehängt werden sollte, doch ich wurde nicht gekreuzigt wie Jesus, sondern in all den Zeiten der Drangsal rettete mich mein Gott. Er zeigte große Wunder für mich und stand mir bei mit starker Hand und durch zehntausend Zeichen erwies Er Sich mir als der Gott, Der den Heiligen Quran niedersandte und Der den Heiligen Prophetensaw sandte.

Wahre Erlösung

Ich halte es für angemessen (...) etwas über wahre Erlösung zu sagen, denn die Anhänger aller Religionen haben die Absicht, durch Nachfolge ihrer jeweiligen Glaubenslehre zur Erlösung zu gelangen. Bedauernswert ist jedoch, daß die meisten Menschen die wahre Bedeutung von Erlösung nicht kennen.

Bei den Christen bedeutet Erlösung Befreiung von der Strafe für die Sünden, aber dies ist nicht die wahre Bedeutung von Erlösung. Ein Mann mag vielleicht nie Unzucht begangen haben, sich nie des Diebstahls schuldig gemacht haben, kein falsches Zeugnis gegeben haben, keinen Mord verübt und auch wissentlich keine andere Sünde begangen haben, und dennoch kann er von der Erlösung ausgeschlossen sein, denn Erlösung bedeutet in Wirklichkeit das Erreichen jenes andauernden Friedens, nach welchem die menschliche Natur einfach verlangt und die erreicht wird durch den Ausbau einer persönlichen Liebe zu Gott, nachdem wahre Gotteserkenntnis erlangt worden ist, sowie wenn größtmögliche Vertrautheit mit Ihm entwickelt worden ist. Ein Wesentliches dessen ist das Aufquellen von Liebe auf beiden Seiten.

Oft jedoch sucht der Mensch irrigerweise Frieden und Vergnügen mittels solcher Dinge, die ihm auf lange Sicht Schmerzen und Kummer zufügen. Viele Leute suchen beispielsweise Frieden durch Lasterhaftigkeit: Tag und Nacht geben sie sich dem Trinken und wollüstiger Beschäftigung hin und werden schließlich von vielen tödlichen Krankheiten geplagt, bis sie zuletzt durch einen Schlaganfall, durch Lähmung, Kaumuskelkrampf, Darm- oder Lebergeschwüre oder außerdem schmachvollen Krankheiten wie Syphilis oder Tripper erliegen und dadurch aus dem Leben scheiden. Sie erreichen nicht die durchschnittliche Lebensdauer, weil ihre Energien vorzeitig erschöpft sind. Zu guter Letzt wird ihnen schließlich klar, daß die Sachen, die sie dafür hielten, Vergnügen und Wohlstand zu bringen, in Wirklichkeit die Dinge waren, die zu ihrem Ruin geführt hatten.

Ferner suchen manche Frieden und Vergnügen in weltlichem Ruhm und Ehren, im Namen und im Streben nach Rang und Karriere; sie bleiben im Unwissen über den eigentlichen Lebenszweck. Auch diese beenden ihr Leben mit Bedauern. Andere wiederum sammeln Reichtümer und denken, dies würde ihnen Glückseligkeit verschaffen. Jedoch zuletzt lassen sie all ihre angehäuften Reichtümer zurück, um bitteren Herzens aus dem schmerzensreichen Becher des Todes zu trinken.

Für einen Sucher nach der Wahrheit stellt sich deshalb die Frage: Wie sind wahrer Frieden und Freude zu erlangen, welche bleibende Wonnen zu bringen vermögen? In Wahrheit ist dies Zeichen einer wahren Religion, daß sie diesen Frieden, dieses Wohlbefinden erreichbar macht. Der Heilige Quran führt uns zu jener feinsinnigen Wahrheit, daß dieser dauerhafte Frieden in wahrer Gotteserkenntnis zu finden ist, - in der vollkommenen und rein persönlichen Liebe des Wesens, Dem nichts und niemand ebenbürtig ist, sowie in dem vollkommenen Glauben, der im Menschen die Ruhelosigkeit eines Liebenden zu schaffen vermag.

Der Verheißene Messiasas: Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad, Die Quelle des Christentums, Verlag Der Islam, 1906, S. 17-25

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