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Bischofskonferenz bittet um Toleranz

Datum: 06. Juni 2013

Fulda/Bonn. Die Deutsche Katholische Bischofskonferenz bittet, Pläne zum Bau einer Moschee mit Toleranz zu sehen. Die Religionsfreiheit schließe den Bau „angemessener Gebetsstätten“ für Moslems ein. Allerdings dürfe eine Moschee nicht die Bildung moslemischer Parallelgesellschaften begünstigen.

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen möchte sich zum Plan der Ahmadiyya, in Fulda eine Moschee zu bauen, nicht äußern. Zum konkreten Vorhaben in Fulda äußert sich die Deutsche Bischofskonferenz nicht, aber sie hat im September 2008 in Fulda den Grundsatzbeschluss „Moscheebau in Deutschland“ getroffen. Das Recht der Muslime auf den Bau würdiger Moscheen sei Teil der Religionsfreiheit. Es sei nicht daran geknüpft, dass Christen in islamischen Ländern Kirchen bauen dürften.

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland derzeit rund 2500 Gebetsstätten in Wohngebäuden und Gewerbehallen und etwa 160 deutlich von außen sichtbare Moscheen, oft mit Kuppel und Minarett.

In mehr als 180 deutschen Städten und Gemeinden seien Moscheen im Bau oder in Planung. Regelmäßig gebe es dagegen Widerstände. „Oft gründet diese Abwehr in der Furcht, dass die vertraute Heimat sich massiv verändern und fremd werden könnte. Auch gibt es nicht wenige Menschen, die vor dem Hintergrund wachsender Furcht vor islamistisch motivierter Gewalt nahezu jedes Moscheebauprojekt zum Anlass nehmen für Kritik am Islam – und manches Mal auch für Hetze gegen Muslime.“

Debatten über Moscheeprojekte seien erlaubt. Die Bischofskonferenz verurteilt jedoch alle Versuche, Sorgen und Ängste der Bevölkerung politisch zu instrumentalisieren. „Kritik ist erlaubt, Hetze nicht“, erklären die Bischöfe.
Weiter schreiben die Bischöfe:„Kontroversen um den Bau von Moscheen zeigen, dass die Tatsache der dauerhaften muslimischen Präsenz in Deutschland in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit dringt. Das Zusammenleben zwischen Menschen verschiedener Religion führt zu Veränderungen in unserer Gesellschaft, die noch nicht allgemein angenommen werden. Zweifellos bedarf es auf allen Seiten noch erheblicher Anstrengungen, damit aus den neuen Verhältnissen ein wirklich friedliches und fruchtbares Neben- und Miteinander werden kann.“

Auch die Moscheevereine müssten sich stärker zur deutschen Gesellschaft öffnen. Eine Moschee solle sich in die vorhandene Umgebung einfügen und gewachsene Baustrukturen nicht beeinträchtigen. Planungen für eine Moschee sollten langfristig angegangen werden. Notwendig sei ein möglichst frühzeitiger, konstruktiver Informations- und Meinungsaustausch. Von den Bauträgern dürfe erwartet werden, dass sie sich ernsthaft darum bemühen, berechtigte Anliegen der Anwohner zu berücksichtigen oder zu entschärfen.

Sorgen, dass ein Moscheebau sich der Einflussnahme aus den islamischen Herkunftsländern verdanke, sollten die Moscheegemeinden begegnen, indem sie offen Aufschluss geben über die Finanzierung ihres Vorhabens.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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