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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Christian Otto besucht Ahmadiyya Muslim Jamaat

Datum: 17. Juli 2013

Der symbolische Grundstein ist bereits im Mai 2012 gelegt worden. Der Bau einer Moschee auf dem Gelände der 125 Mitglieder starken Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) in der Marburger Straße 83 hat allerdings noch nicht begonnen. Größere Gemeinden als die Gießener genießen Vorrang. „Wir hoffen aber, dass die Moschee bis zur Landesgartenschau steht“, erläuterte AMJ-Sprecher Mubashar Cheema bei einem Wahlkampf-Besuch des Grünen-Landtagsdirektkandidaten Christian Otto.

Zugleich stellte Cheema klar, dass die Moschee zwar über zwei Minarette verfügen solle, auf einen Gebetsruf jedoch verzichtet werde, „um niemanden zu stören“. Das Motto der islamischen Reformgemeinde, die sich für ein „friedliches Miteinander“ einsetzt, lautet immerhin „Liebe für alle, Hass für keinen“. Daher steht auch für Otto – in Anlehnung an ein Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff – außer Frage, dass der „Islam zu Deutschland und damit auch zu einer sehr internationalen Stadt wie Gießen gehört“. Von zentraler Bedeutung sei jedoch stets das Bekenntnis zum Grundgesetz. Dem pflichtete Cheema bei und distanzierte sich gleichzeitig von ultrakonservativen Strömungen wie dem Salafismus.

Einig waren sich die Gesprächspartner in der Notwendigkeit eines islamischen Religionsunterrichts, an dessen Umsetzung auch die Ahmadiyya-Gemeinde – neben der türkischen Ditib – als Kooperationspartner beteiligt ist. „Ein Meilenstein“, machte Cheema den Stellenwert deutlich. Christian Otto warf der hessischen Landesregierung allerdings vor, „zu lange geschlafen“ zu haben. Die zurzeit mögliche Beschulung sei nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“, der Bedarf viel größer. Ansir Ahmad, der an der „Jamea Ahmadiyya Deutschland“ zum Imam ausgebildet wird, hob zudem hervor, dass es nicht darum gehe, eine bestimmte Glaubensrichtung zu verbreiten. Vielmehr gelte es, nach einem einheitlichen Lehrplan die Grundprinzipien des Islam zu vermitteln und so auch Vorurteilen zu begegnen. Denn die ursprüngliche Lehre des Islam sei friedvoll.

Erkundigt hat sich der Landtagskandidat darüber hinaus nach der Rolle der Frau und gab dabei zu verstehen, „dass wir hier nicht in allem auf einem Nenner sind“. Immerhin wird die Verschleierung, erst recht die Vollverschleierung mit Burka, in westlichen Kulturkreisen eher als „Form der Unterdrückung“ betrachtet. Die Frau, versichert dagegen Cheema, sei durchaus gleichberechtigt. Dem Koran zufolge solle sie jedoch „als Muslima erkannt, aber nicht belästigt werden“. Dr. Tayyab Shahzad bezeichnete den Schleier daher als Schutz „vor den schlechten Gedanken der Männer, um die Frauen nicht zur Schau zu stellen“. Auch „Ehrenmord“ und Zwangsheirat, merkt der AMJ-Fachmann für Bildung und Erziehung an, hätten nichts mit der Lehre und Praxis des Islam zu tun.

Die AMJ versteht sich als Reformgemeinde im Islam. Sie wurde 1889 von Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad in Indien gegründet, der den Anspruch erhob, der vom Heiligen Propheten Muhammad für das 20. Jahrhundert prophezeite Messias zu sein. „Auf diesen Messias warten alle anderen Gruppierungen des Islam erst noch“, erläuterte Mubashar Cheema. Vor allem in Pakistan werden die AMJ-Anhänger verfolgt und per Gesetz zu „Nicht-Muslimen“ deklariert.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

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