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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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"Der Weg zum Frieden"

Datum: 05. Oktober 2014

Vortrag der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Siegen

„Die Weltkrise und der Weg zum Frieden“ – ein hochinteressantes und heute mehr denn je aktuelles Thema, welches sich die Ahmadiyya Muslim Gemeinde, mit nächstem Sitz in Betzdorf (Sieg), für einen Vortrag im Kulturhaus Lÿz in Siegen ausgesucht hatte.

Die Welt durchlebt im Moment sehr turbulente Zeiten. Die Weltwirtschaftskrise fährt darin fort, nahezu jede Woche neue und schwerwiegendere Gefahren zu offenbaren.

Viele Friedensbewegungen haben dies bereits erkannt und haben ihre Friedensaktivitäten verstärkt. Die Menschen suchen nach Lösungen, nach neuen Ansätzen für den Frieden. Über dieses sehr wichtige Thema über unsere gegenwärtige Zeit wurde am 27. September referiert und diskutiert.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Athar Iqbal, der Ahmadiyya beauftragte für ehrenamtliche Tätigkeiten und begann gleich, wie in der Gemeinde üblich, mit der Rezitation des Heiligen Koran. Es folgte die deutsche Übersetzung. Anschließend wurde die Gemeinde mit einem viertelstündigen Video vorgestellt. Zudem wurde ein Brief des Kalifen der Gemeinde, Hadhrat Mirza Masroor Ahmadatba, zitiert, in dem die Bundesregierung aufgerufen wurde, gerecht zu handeln und auch andere Weltmächte dazu zu animieren. Beantwortet worden sei der Brief noch nicht.

Im Vortrag machte die Gemeinde deutlich, dass sie die Grundrechte aller Menschen wahren will und Gewalt nicht als Lösung ansieht. Das große Verlangen der Bürger nach einer Abgrenzung von deutschen muslimischen Gemeinden gegenüber extremistischen Gruppierungen wie dem IS zeigte sich nach dem Vortrag, in einer Frage-und-Antwort Sitzung. Was der Islam mit Gruppierungen wie dem IS gemeinsam habe, war eine Frage die schlussendlich ein Besucher stellte. „Von den Anhängern einer Religion auf ihre Lehren zu schließen ist grundsätzlich falsch. Vielmehr muss man sich mit dem Buch der Religion, in diesem Fall dem Koran, auseinandersetzten, der für die gegenwärtigen Handlungen keine Grundlage gibt“, erklärte Vorredner Tariq Arif, der für den Vortrag eigens aus Groß-Gerau angereist war, wo er für den interreligiösen Dialog zuständig ist.

Die Schlüsselbotschaft des Vortrags: Überall wo Ungerechtigkeit geschehe bzw. keine Gerechtigkeit herrschte, könne Frieden keinen Platz finden. Zum Ende gab es für jeden Besucher noch eine Geschenktüte mit dem Buch „Die Weltkrise und der Weg zum Frieden“und Kaffee und Kuchen.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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