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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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„Ehrenvolle Arbeit“ als Beitrag zum Stadtleben

Datum: 02. Januar 2013

Neujahrsmorgen, die Uhr zeigt erst 8.15 Uhr und es wird gerade hell. Auf dem Berliner Platz ist es wie ausgestorben. Ab und zu kommt ein Bus vorbei, Autos oder Fußgänger sind aber nur ganz selten zu sehen. Plötzlich bricht Betriebsamkeit aus: Etwa 30 vorwiegend junge Männer beginnen, mit Reisigbesen die Überreste der Silvesternacht zu entfernen.

Kehren unzählige Papierfetzen und Plastikteile von Raketen und Böllern zusammen und verstauen sie in blauen Säcken. Allmählich verschwindet der Unrat, der wenige Stunden zuvor von all den Feierwütigen beim Jahreswechsel zurückgelassen wurde. Diejenigen, die sich gestern schon so früh auf die Beine gemacht haben, sind Mitglieder der islamischen Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat. Genauer gesagt der Jugendorganisation der in Gießen in der Marburger Straße angesiedelten Gemeinde, denn bis auf drei Ältere sind die Teilnehmer 15 bis 40 Jahre jung. Wie bereits seit 16 Jahren fand auch dieses Mal wieder die schon traditionelle Aufräumaktion zu Jahresbeginn statt. Das Ganze steht unter dem Motto „Waqar-e-Amal“, was übersetzt so viel heißt wie „ehrenvolle Arbeit“. „Wir sind ein Teil dieser Stadt und möchten unseren Beitrag dazu leisten, sie sauber zu halten“, sagt Gemeindevorsitzender Anwar Ud-Din. Zudem sei es Teil des islamischen Glaubens, die Wohnumgebung ebenso wie den eigenen Körper zu reinigen. Dies beruhe auf den, in den neben dem Koran für Gläubige wichtigen Hadith-Büchern stehenden Überlieferungen des Propheten Mohammed, erklärt Dr. Tayyab Shahzad. Daher werde es auch „nicht als Schmach angesehen“ den Dreck wegzuräumen, den eigentlich andere produziert und achtlos weggeworfen haben.

Die Besen, Handschuhe und Plastiksäcke hatte das Gießener Stadtreinigungs- und Fuhramt zur Verfügung gestellt. Nach Beendigung der etwa eine Stunde dauernden Aktion wurden die gefüllten Säcke hinter dem Rathaus neben den Müllcontainern abgestellt, wo sie später Mitarbeiter des Amtes mitnahmen. Erst dann trafen sich alle zum Frühstück, nachdem der Morgen mit einem gemeinsamen Gebet in der Moschee begonnen hatte.

Viele der Teilnehmer sind bereits seit Jahren dabei, mal auf dem Kirchenplatz und jetzt auf dem Berliner Platz. Für Akeel Tahir zum Beispiel ist es bereits das neunte Mal. Sein Eindruck ist, dass die eingesammelte Abfallmenge im Laufe der vergangenen Jahre „eher weniger geworden ist“, wobei in der Innenstadt schon etwas mehr anfalle. Auch an anderen Tagen im Jahr beteiligt sich die Gemeinde an der Verschönerung der Umwelt: „Bei der Aktion ‚Sauberhaftes Hessen‘ vor einigen Monaten haben wir rund um die Hessenhallen aufgeräumt“, berichtet Anwar Ud-Din. Und in einem Jahr hofft man, am Neujahrstag neben dem Berliner Platz auch den Platz vor dem Universitäts-Hauptgebäude in der Ludwigstraße aufräumen zu dürfen. Eine entsprechende Anfrage an die Hochschulleitung sei dieses Mal etwas zu spät gestellt worden, räumt der Vorsitzende ein.

Die Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Indien mit dem Ziel gegründet, den ursprünglichen Islam wiederzubeleben. „Liebe für alle, Hass für keinen“ ist dabei eines der obersten Gebote. Heute zählt die Gemeinde weltweit mehrere Millionen Mitglieder und ist inzwischen in 202 Ländern vertreten.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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