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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
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Ehrenwerter Dienst an der Menschheit

Datum: 21. September 2012

Blutspenden, Hausaufgabenhilfe und Wohltätigkeitsveranstaltungen - die Ahmadiyya Jugend will Gutes tun für die Jugendlichen und die Gesellschaft. Mit ihrer Jugendarbeit will die Ahmaddiya Gemeinde Deutschland nach innen und nach außen Positives bewirken.

Was Blutspenden mit Integrationsarbeit zu tun hat, erschließt sich nicht sofort. Darum handelte es sich bei der jüngsten Aktion der „Ahmadiyya Muslim Jamaat” in Hamburg aber auch. Als die örtliche Jugendgruppe für den ersten Sonntag im September zum Blutspenden aufrief, da wollte sie damit unter anderem zum Ausdruck bringen, ein Teil dieser Gesellschaft zu sein. Ein Team des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) begab sich für die Blutspendeaktion in die Fazle-Omar-Moschee in Eimsbüttel. „Etwa 100 Jugendliche und junge Männer aus der Gemeinde folgten dem Aufruf“, so Imran Zaka, Sprecher für die Jugendarbeit.

Laufen für den guten Zweck
Eine Woche zuvor hatte die Offenbacher Ortsgruppe der Ahmadis junge Mitglieder für ein ganz anderes Happening mobilisiert. Sie organisierten einen Wohltätigkeitslauf, dessen Erlöse an Kinderhilfsprojekte gingen. In Wiesbaden veranstaltete Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya („Diener der Ahmadiyya“), wie die Abteilung der 15- bis 40-jährigen Männer heißt, einen „Charity-Run“ für krebskranke Kinder.

„Ehrenwerter Dienst an der Menschheit“, so nennt die Ahmadiyya Gemeinde Deutschland die Aktivitäten, mit denen junge Mitglieder unter anderem dafür sensibilisiert werden sollen, nicht nur an sich selbst zu denken. Die wohltätigen Taten werden öffentlichkeitswirksam gestaltet und sollen so auch zur positiven Wahrnehmung der Ahmadis beitragen. Denn die Religionsgemeinschaft, die sich selbst als muslimische Reformgemeinde beschreibt und ihren Ursprung in Pakistan hat, ist nicht unumstritten. Hierzulande stoßen Ahmadis, nach eigenen Angaben im Bundesgebiet rund 33 000 - auf zweifachen Widerstand: zum einen das generelle Misstrauen gegenüber dem Islam, zum anderen die Ablehnung durch Muslime, etwa sunnitischer Prägung.

Nach Geschlechtern getrennte Angebote
Bei der Ahmadiyya Gemeinde Deutschland erfolgt die Jugendarbeit nach Geschlechtern getrennt, wobei sie von der Zentrale in Frankfurt am Main bis zu den 250 Ortsgruppen nach den gleichen Strukturen organisiert ist. Wie ImranZaka berichtet, besteht die Jugendarbeit aus 17 Sparten. Dazu zählt neben dem bereits erwähnten „Ehrenwerten Dienst“ beispielsweise „Sport“, „Bildung“, „Erziehung“ und „selbstlose Hilfe“ - wie etwa die gemeinsame Putzaktion im öffentlichen Raum. Seit vielen Jahren greifen nämlich Jugendliche der Ahmadiyya-Gemeinden am Neujahrsmorgen nach gemeinsamen Gebet und Frühstück zum Besen und befreien Straßen und Plätze von den Resten der Silvesterfeiern und des Feuerwerks.

Mädchen und junge Frauen sind in den Putzkolonnen nicht anzutreffen. Was eben auch damit zu tun hat, dass das ehrenamtliche Engagement nach Geschlechtern getrennt erfolgt. Ihren „Dienst an der Menschheit“ absolvieren die jungen weiblichen Mitglieder auf andere Weise: etwa durch Obdachlosenhilfe und Besuche in Altenheimen. Zu ihren Aktivitäten gehört vor allem der interreligiöse Dialog.

Regionale Integrationspreise für die Jugendarbeit
Den Jugendlichen eine Perspektive unter anderem „durch das Vermitteln islamischer Werte“ geben. So beschreibt Gülay Wagishauser , Sprecherin der Mädchen- und Frauenabteilung, eines der Ziele, die mit der Jugendarbeit verfolgt werden. Zu den Angeboten gehören neben Kursen zur religiösen Fortbildung auch Schreib- und Redewettbewerbe, Hausaufgabenhilfe und Leseförderung. Das alles komme, sagt Wagishauser, bei den Jugendlichen sehr gut an; sie erlebten, „dass sie ernst genommen werden“. Die wohltätigen Aktivitäten wiederum sorgten dafür, dass die nahe Umgebung „sehr positiv überrascht und erfreut“ sei. So könnten Vorurteile gegenüber der Ahmadiyya Gemeinde abgebaut werden.

Im hessischen Groß-Gerau beispielsweise beteiligt sich die Ahmadiyya Gemeinde an dem Projekt „Zukunft Gemeinsam Gestalten“, das zum Ziel hat, das Engagement von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Vereinen zu fördern. In Schleswig und in Reutlingen ist, wie Wagishauser berichtet, die Arbeit der Ahmadiyya Jugend sogar mit einem Integrationspreis ausgezeichnet worden.

von Çanan Topçu

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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