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Frage der Woche: Mohammed-Video - Senden oder verbieten?

Datum: 22. September 2012

Das in den USA produzierte Video, in dem der islamische Prophet Mohammed als triebgesteuerter Gewalttäter dargestellt wird, hat für heftige Reaktionen gesorgt. Fundamentalisten griffen ausländische Botschaften an, in Libanon gingen Hunderttausende auf die Straße. Jetzt soll das Video auch in Deutschland ausgestrahlt werden.

Bernhard Kuhlmann (56), Pastor aus Hittfeld:
„Ich würde das Video nicht zeigen. Menschen müssen in ihren religiösen Empfindungen geschützt werden. Ganz besonders vor dem Hintergrund der derzeit aufgeheizten Atmosphäre. Man muss immer genau hinschauen, wo religiöse Gefühle verletzt werden.“

Nasir Rajput (58), Kaufmann und Chef der muslimischen Ahmaddiya-Gemeinde aus Stade:
„Das Video sollte verboten werden. Wir Molsems verurteilen die Art der Darstellung - sie schürt Missverständnisse und stört den Weltfrieden. Der muslimische Protest auf den Film sollte jedoch friedlich bleiben.“

Gundi Hauptmüller (46), Geschäftsführerin aus „Lindhorster Heide“:
„Man kann vermutlich nicht verhindern, dass das Video gezeigt wird - das sind die Nachteile des Internets. Aber man muss die Reaktionen der Menschen ernst nehmen. Darauf können wir im Westen nicht einfach nur mit Unverständnis reagieren.“

Dr. Helmut Blanke (57), Superintendent des Kirchenkreises Buxtehude:
„In Deutschland ist die Meinungs- und Pressefreiheit ein ganz hohes Gut. Und daran will ich nicht rütteln. Dennoch müssen wir uns fragen, ob dieser Film nicht Gewalt schürt und sorgfältig abwägen.“

Jusif Abou-Chleih (24), Sport- und Fitnesskaufmann aus Buchholz:
„Meinungsfreiheit ist wirklich sehr wichtig, aber ich persönlich bin dagegen, dass das Video gesendet wird. Warum sollte man unnötig Leute provozieren? Das Video ist allerunterste Schublade.“

Christiane Klebig (35), Projektleiterin aus Hamburg:
„Einerseits ist die Meinungsfreiheit eines unserer wichtigsten Grundrechte. Andererseits sollte man nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Ich finde es aber sehr traurig, sich dieser mutmaßlichen Gewalt in vorauseilendem Gehorsam beugen zu müssen.“

"Am besten den Film ignorieren" - Islamische Gemeinde zum Thema Blasphemie:
bc. Buxtehude. Ein billig gemachtes Amateur-Internet-Filmchen über den Propheten Mohammed, das ihn als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld darstellt, versetzt die islamische Welt in Aufruhr. Wütende Demonstranten
und schlimme Gewaltexzesse in aller Welt sind die Folgen. Menschen werden getötet.
Die islamische Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Gemeinde in Buxtehude verurteilt beides: die gewalttätigen Angriffe auf Unschuldige und den Schmähfilm gegen den Heiligen Propheten. Ata Shakoor von der AMJ-Gemeinde
dazu: „Der Islam sieht für Blasphemie keine weltlichen Strafen vor.“ Es sei sehr traurig, dass einige im Namen
der Ehre des Propheten gegen dessen eigene Lehren verstoßen, so Shakoor.
Dem Film gehöre keine Aufmerksamkeit geschenkt, falls er in Deutschland öffentlich gezeigt werde, sagt Shakoor. „Er gehört ignoriert. Für die Menschen, die ihn produziert haben, sollten wir beten.“ Es müsse geprüft werden, ob eine öffentliche Ausstrahlung die öffentliche Sicherheit und den öffentlichen Frieden nicht gefährdet, so Shakoor: „Paragraf 166 des Strafgesetzbuches verbietet die Beleidigung religiöser Bekenntnisse, wenn der öffentliche Friede gefährdet ist.“
Deutschlands AMJ-Pressesprecher Dr. Mohammad Dawood in einer Erklärung dazu: „Der einzig mögliche Weg, gegen Blasphemie und Verunglimpfung gemäß den Lehren des Islam vorzugehen, ist Aufklärung und Argumentation, damit die Vorurteile abgebaut und Missverständnisse beseitigt werden.“ Der Islam lehne jede Gewalt im Namen der Religion ab.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

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