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Muslimische Gemeinde weiht Minarette ein

Datum: 06. Dezember 2012

In Hamburg-Schnelsen stehen seit Mittwoch zwei Minarett-Türme – sie wurden von der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde eingeweiht, die sich als reformorientiert und friedliebend beschreibt.

Die islamische Ahmadiyya-Gemeinde hat am Mittwoch in Hamburg-Schnelsen zwei neue Minarett-Türme eingeweiht. Für die Zeremonie in der Bait-ul-Rasheed-Moschee in Hamburg-Schnelsen war das Oberhaupt der Religionsgemeinschaft, Mirza Masroor Ahmad, aus London angereist.

Unter den etwa hundert Gästen waren Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft und des Deutschen Bundestags, Vertreter jüdischer und christlicher Gemeinden sowie Anwohner. Die Ahmadiyya-Gemeinde, die sich als reformorientiert und friedliebend beschreibt, hat in Deutschland nach eigenen Angaben rund 30 000 Mitglieder. 2300 davon leben in Hamburg.

Keinerlei Disloyalität zu Gastland erlaubt
Zunächst sprachen Politiker der Bürgerschaft sowie der Hamburger Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch kurze Grußworte. Anschließend hielt Mirza Masroor Ahmad eine Rede, in der er die Muslime zur Loyalität gegenüber dem Staat aufforderte. "Der Islam erlaubt keinerlei Form von Disloyalität gegenüber dem Land, in dem man lebt."

Während der Veranstaltung versammelten sich zahlreiche Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde draußen vor der Moschee, die in einem Gebäude untergebracht ist, in dem vorher eine Metallfabrik war. Durch die beiden 14 Meter hohen neuen Türme ist sie jetzt auch von außen als Moschee erkennbar.

Anders als bei Moscheebauten in anderen deutschen Städten hatte es in Hamburg-Schnelsen keine Proteste gegeben. Die Gemeinde hatte Anwohner der Nachbarschaft zu der Einweihung geladen, um Offenheit zu demonstrieren und mögliche Ängste abzubauen, erklärte Asif Malik, ein Sprecher der Gemeinde.

Mehrere zehn Millionen Anhänger weltweit
Die Ahmadiyya hat weltweit nach eigenen Angaben mehrere zehn Millionen Anhänger. Sie beschreibt sich als "Islamische Reformbewegung" und bekennt sich öffentlich zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Trennung von Staat und Religion. Gegründet wurde die Gemeinde 1889 von dem Inder Hadhrat Mirza Ghulam.

Seinen Anhängern gilt er als Prophet, der von Gott gesandt wurde, um die Religion an moderne Lebensumstände anzupassen. Dies widerspricht der traditionellen Lesart des Islam, die keinen Propheten nach dem Religionsgründer Mohammed erlaubt.

Die konservativ-islamischen Staaten Pakistan und Saudi-Arabien haben deshalb die Ahmadiyya per Gesetz zu Nicht-Muslimen erklärt. Die saudische Regierung verbietet ihnen zudem die im Islam vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

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