Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

Kontakt:
Bei Fragen und Informationen rund um den Islam und der Ahmadiyya stehen wir Ihnen jederzeit über unser Kontaktformular, via E-Mail oder auch telefonisch unter der kostenlosen Hotline (Festnetz & Mobilfunk in Deutschland) 0800 210 77 58 zur Verfügung.

Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Offenes Ohr in Ausnahmesituationen

Datum: 29. Mai 2013

Gesundheit – Samreen Ahmed ist stellvertretende Patientenfürsprecherin in den Kreiskliniken – „Habe eine soziale Seele“

Groß-Gerau. Kulturell vielfältig wie die Bürger im Kreis ist auch die Bettenbelegung in den Kreiskliniken: Deutsche, Türken, Afghanen und Italiener teilen sich ein Patientenzimmer, Kommunikation ist nicht immer einfach. Diesem Umstand haben Kreistag und Kliniken Rechnung getragen, als sie im März eine neue Patientenfürsprecherin beriefen: Als Stellvertretung für Annegret Becker (69) ist Samreen Ahmed (32) im Amt.

Die in Pakistan geborene Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit kam als Elfjährige in den Kreis Groß-Gerau, hat nach der Realschule eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht. Heute ist sie zweifache Mutter und lebt mit ihrem Ehemann in Wolfskehlen. Dass sie vom Ausländerbeauftragten des Kreises, Sedat Cakir, für das Ehrenamt vorgeschlagen wurde, liegt auch am Einsatz, den sie bereits in den Projekten „ZuGG“ (Förderung des Vereinsengagements junger Menschen) sowie ELSA („Eltern und Schüler aktiv“) bezeugt.

„Ich habe eine soziale Seele“, sagt Samreen Ahmed im Gespräch mit dem ECHO. Wir treffen die junge Frau mit Kopftuch, die der Ahmadiyya-Gemeinde angehört, im Raum der Patientenfürsprecher, wo donnerstags Anliegen der Kranken, teils übermittelt durch Angehörige, Gehör finden. Ob Beschwerde, Anregung, Lob oder Kritik – Annegret Becker und Samreen Ahmed haben ein offenes Ohr. „Sämtliche Gespräche werden vertraulich behandelt“, versichern die Frauen. „Es ist das Wichtigste, zuzuhören, direkten Kontakt zu den Patienten aufzunehmen und sich einzufühlen in die Situation derer, die das Leben mit Krankheit überraschte und ans Bett gefesselt hat. Sie befinden sich in einer Ausnahmesituation – der Alltag ist unterbrochen“, erklärt Annegret Becker.

Dass man gereizt sei, vielfach von beunruhigenden Fragen gequält werde („Wann kann ich nach Hause? Wie kommt meine Familie zurecht?“), führe dazu, dass Beschwerden aufkommen, die unter normalen Umständen kaum der Rede wert wären, weiß sie. Annegret Becker, die ehrenamtlich auch im städtischen Seniorenbeirat sowie im Vorstand der Landesseniorenvertretung aktiv ist, hat das Amt der Patientenfürsprecherin seit 1990 inne. Patientenwohl und Fürsorge hätten hohen Stellenwert, doch Ärzte und Schwestern allein könnten neben Patientenversorgung und Behandlung seelischen Belangen nicht ohne Unterstützung gerecht werden. „Dafür gibt es unter anderem die Seelsorge, den Helferkreis, die Damen der Hausbücherei, – und dafür gibt es uns“, sagt Becker. „Schauen wir uns den Jahresbericht 2012 an, so wird deutlich, dass es viel Lob von Patienten gab, ja, dass Lob überwiegt“, betont der Geschäftsführer der Kreiskliniken, Wolfgang Wilhelm. Nette Schwestern, aufmerksamer Service und hohe Ärztekompetenz werden von Patienten gewürdigt. Hauptthema sei – unverändert seit ehedem – das Essen. Sei’s, dass die Suppe versalzen schien, sei’s dass das Bratenfleisch nicht rosig war. „An Kleinigkeiten hängt sich Frust über die missliche Lage auf. Kritik beinhaltet für uns Patientenfürsprecher einen Anknüpfungspunkt in persönlichen Gesprächen, bei denen es letztlich um mehr geht“, so Becker. In engem Austausch mit Wolfgang Wilhelm werde aber Abhilfe geschaffen, wo immer dies möglich sei. „Viele Dankesschreiben belegen auch hohe Zufriedenheit“, so Becker.

Neben Annegret Becker war es sieben Jahre Renate Seddig-Behrens, die stellvertretend aktiv war. Nun freut sich Becker über Schützenhilfe einer jungen Frau, die mit ihrer Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit auch Menschen anderer Kulturen prima erreichen könne. „Samreen Ahmed war uns allen auf Anhieb sympathisch“, bestätigt Wolfgang Wilhelm, der weiß, wie wichtig Einklang im Team ist. Und die neue Patientenfürsprecherin bestätigt strahlend: „Ich freue mich auf die Aufgabe.“

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Hadhrat Mirza Bashir ud-Din Mahmud Ahmad (ra)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Tahir Ahmad (rh)
MTA TV Livestream Unsere Moscheen in Deutschland Der Heilige Koran
Google+