Bei Fragen zu Islam Ahmadiyya rufen Sie uns unter der kostenlosen 24/7 Hotline 0800 210 77 58 oder 0800 000 13 25 (türkisch) an.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

Kontakt:
Bei Fragen und Informationen rund um den Islam und der Ahmadiyya stehen wir Ihnen jederzeit über unser Kontaktformular, via E-Mail oder auch telefonisch unter der kostenlosen Hotline (Festnetz & Mobilfunk in Deutschland) 0800 210 77 58 und für Türkisch-Sprechende unter 0800 000 13 25 zur Verfügung.

Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Religionen an sich sind friedlich

Datum: 10. August 2011

Tag der Religionsstifter in Buxtehude - Kaum Kontroversen in der Diskussion

Buxtehude. Die Friedenskonzepte der Religionen und die Stellung der Frau in ihnen sollten im Mittelpunkt eines Tags der Religionsstifter stehen, den die Buxtehuder Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde organisiert hatte. Sie zählt sich selbst zu den gewaltfreien islamischen Religionsgemeinschaften, ihre Anhänger sind teilweise selbst in islamischen Ländern wie Pakistan Opfer von Verfolgung.

Drei Referenten (Islam, Hinduismus, Christentum) sollten Einblicke in die Religionen geben und - keine Überraschung - alle drei betonten die Friedlichkeit ihrer Glaubensrichtung, zumindest wenn es um die Grundlagen wie Bibel und Koran geht. Dass die Realität oft anders ist, dafür sehen alle drei - auch das keine Überraschung - die Menschen verantwortlich. Besonders im Blickpunkt bei den rund 30 Besuchern der Islam. Doch Maryam Hübsch verwies auf zahlreiche Koran-Stellen, in denen die Friedfertigkeit der Gläubigen angemahnt wird und entlarvte auch die viel zitierte Koranstelle "...und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt..." als eine irreführende Verkürzung. Im vollständigen Zitat geht es um die Gegenwehr auf einen Angriff und Aufforderung abzulassen, wenn auch die Gegner ihren Angriff beenden.

Gleichwohl räumte Hübsch ein, dass der "Mainstream" im Islam gegenwärtig radikaler ausgerichtet sei. Diese könnten sich aber nicht auf den Koran berufen. Ähnliches gelte für die Unterdrückung vieler Frauen, die sei "traditionell begründet, aber was hat das mit dem Islam zu tun?" Das aus dem Publikum kritisch angesprochene Tragen von Kopftüchern verglich sie mit Verkehrsregeln. Ebenso wie im Straßenverkehr es für Muslime im Zusammenleben Regeln. Das Kopftuch, wie auch der von Männern erwartete Blick zu Boden beim Treffen mit fremden Frauen, solle das Miteinander der Geschlechter erleichtern und die Konzentration auf den Ehepartner erhöhen. Hübsch: "Ein Kopftuch ist wie ein Stoppschild." Wichtig sei nur, dass es freiwillig getragen werde.

Etwas am Thema der Veranstaltung vorbei konzentrierten sich die beiden anderen Referenten in ihren Vorträgen auf andere Schwerpunkte: Pastor Arne Hüttemann, der am SZ Süd und an den Berufsbildenden Schulen in Buxtehude Religion unterrichtet, stellte das Frauenbild in der Bibel in den Mittelpunkt und räumte ein, dass insbesondere das Alte Testament dem Mann schon bei der Schöpfung eine tragende Rolle zubilligt und die Frau als Anstifterin zum Sündenfall in der zweiten Reihe zu sehen ist.

Dennoch spielten auch in der Bibel die Frauen vielfach eine tragende Rolle und versuchten als "Strippenzieherin" im Hintergrund zu wirken. Im Neuen Testament rückten die Frauen dann in eine bedeutendere Rolle, bis hin zur Bischöfin. "Jesus hat die Menschen nicht an ihrem Geschlecht festgemacht, sondern an ihrem Glauben." Im Übrigen sei die Grundbotschaft des Christentums friedlich, auch wenn seine Geschichte dem häufig nicht gerecht geworden sei.

Hinduismus-Vertreter Vaidyanath Das, unter anderem Leiter des Bhakti Yoga Zentrums in Hamburg, konzentrierte sich dagegen - angelehnt an den Namen der Veranstaltung - vor allem auf die Religionsstifter seiner auf Krishna als oberstem Gott basierenden Glaubensrichtung. Bezüglich der Rolle der Frauen darin verwies er trotz des patriarchisch anmutenden Systems auf einige bedeutende Frauen im Hindiusmus, die Ansporn für die heutigen Frauen sein könnten. Bezüglich des Kampfes der Menschen untereinander verwies er darauf, dass die meisten Religionen letztlich an den gleichen Gott glauben und dass die Rückbesinnung auf dieses immaterielle Gut friedensstiftend wirken könne. (rsu)

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

Aktuelle Literatur

Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as)
Verschiedene Autoren
Hadayatullah Hübsch
Sheikh Abdul Qadir Sudagarh
Sheikh Abdul Qadir Sudagarh
Hadayatullah Hübsch
Hadayatullah Hübsch
Hadhrat Mirza Bashir ud-Din Mahmud Ahmad (ra)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba)
Verschiedene Autoren
Verschiedene Autoren
MTA TV Livestream Unsere Moscheen in Deutschland Der Heilige Koran
Google+