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Vorwürfe von Erpressung zurückgewiesen

Datum: 28. November 2014

Medien berichten über angebliche Erpressung von Asylbewerbern für positive Mitgliedsbescheinigungen.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), eine Reformbewegung des Islam, weist Vorwürfe zurück, sie habe mehrere Mitglieder erpresst. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ und das ARD-Format „Report Mainz“ Anfang dieser Woche berichteten, geht es um die Ausstellung von Mitgliedsbescheinigungen, die für einen positiven Asylbescheid von Mitgliedern notwendig sind. Auf einer Pressekonferenz in der Deutschlandzentrale der Gemeinschaft in Frankfurt bezog die AMJ am Freitag Stellung. Der Verband ist seit April 2013 in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts und in Hessen als Träger des islamischen Religionsunterrichtes anerkannt.

„Die Vorwürfe sind nicht nur vollkommen unbegründet, sondern auch völlig absurd“, sagt Abdullah Uwe Wagishauser, der amtierende Vorsitzende der AMJ Deutschland und sieht seine Glaubensgemeinschaft von einer ungerechten Medienkampagne diffamiert. „Wir sind zutiefst verletzt von den Vorwürfen.“ Mehrere Mitglieder äußerten gegenüber den Medien, dass sie nicht in der Lage gewesen seien, die geforderten Spenden an die Gemeinde zu zahlen und ihnen deshalb schlechte Bescheinigungen ihres religiösen Engagements ausgestellt worden seien.

Die Mitgliedsbescheinigung ist wichtig für einen positiven Asylbescheid der aus dem Ursprungsland der Glaubensgemeinschaft Pakistan geflohenen AMJ-Anhänger. Beim Asylverfahren in Deutschland fordern die Gerichte von den Ahmadiyya-Gemeinden die besagten Mitgliedsbescheinigungen, um die Verfolgung des Antragstellers in seinem Heimatland glaubhaft zu machen. Ist nämlich ein Pakistaner oder eine Pakistanerin nachweislich aktives Mitglied der Ahmadiyya, gibt es Grund zur Annahme, dass er oder sie in ihrem Herkunftsland nicht sicher leben können.

Die Personen, die in den Medien die Ahmadiyya der Erpressung beschuldigten, seien unglaubwürdige Personen, die schon länger als Kritiker bekannt sein, so Wagishauser. Einer der Männer, der in „Report Mainz“ zu Wort kommt, sei zwar Mitglied in der AMJ gewesen, mittlerweile aber aktives Mitglied in einer Anti-Ahmadiyya-Bewegung, die aufgrund ihrer Engagements gegen die Glaubensgemeinschaft „vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet“ werde.

Verfahren gegen Geldbuße eingestellt
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) weiß nach eigener Aussage schon seit dem Frühsommer von den Vorwürfen gegen die Gemeinschaft und nicht erst seit der aktuellen Berichterstattung. Wie ein Sprecher des Bamf der Frankfurter Rundschau sagte, wurden die Mitarbeiter, die Asylanträge von Pakistanern bearbeiten, noch einmal dafür sensibilisiert, den Grund der Flucht aus dem Heimatland genau zu prüfen.

Der Sprecher bestätigte, wie auch schon gegenüber dem „Spiegel“, dass man außerdem dem Vorwurf nachgehe, Mitglieder der Ahmadiyya hätten gegen Geld Personen aus Pakistan nach Deutschland geschleust. „Es handelte sich dabei um eine einzige Familie, die versucht hat, Verwandte nach Deutschland zu holen“, entgegnete Wagishauser am Freitag. Das Verfahren sei gegen eine Geldbuße eingestellt worden. Die Familie habe keinen finanziellen Vorteil aus der Hilfe für die Verwandten gezogen.

Ein zweiter Zeuge für die vermeintliche Erpressung, der im „Spiegel“ zitiert wurde, sei bei einem Prozess im Sächsischen Oberverwaltungsgericht Bautzen von dem Reporter falsch verstanden worden, so Wagishausen weiter. Als Luqman Ahmad Tarar vor Gericht erzählte, er sei nicht in der Lage gewesen, eine versprochene Spende in voller Höhe zu leisten, habe der Journalist daraus geschlossen, dass dies mit der lediglich durchschnittlich ausgefallenen Mitgliedsbescheinigung zu tun habe. Der Grund hierfür sei jedoch, dass Tarar beruflich viel unterwegs sei und deshalb nicht regelmäßig am Gemeindeleben an seinem Wohnort teilnehmen könne. Die Bescheinigung seines Engagements sei nur aus diesem Grund mäßig ausgefallen, so Wagishauser, nicht wegen fehlender Spenden.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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