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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
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Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Weniger Raketen in der Innenstadt

Datum: 02. Januar 2013

Mit farbenprächtigem Feuerwerk haben die Kirchheimer das Jahr 2013 begrüßt. Soweit es sich im Pulverdampf erkennen ließ, haben sich die Feuerwerker auch überwiegend an das Raketenverbot in der Innenstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern gehalten.

Kirchheim.
„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – so lässt sich vielleicht der Erfolg des beharrlichen Hinweisens auf das Feuerwerksverbot in der Innenstadt beschreiben. Zum Schießen fanden die Kirchheimer offensichtlich genügend andere geeignete Orte. Das Feuerwerk in der Silvesternacht hätte jedenfalls kaum lauter und bunter ausfallen können. Sorgen um den Euro schienen sich die vielen schieß- und feierwütigen Kirchheimer zumindest nicht zu machen. Entweder wollten sie es Ende 2012 mit ihren Euros noch einmal richtig krachen lassen, oder aber sie haben ein privates Konjunkturprogramm aufgelegt, um auch Ende 2013 ihre Kracher wieder mit der europäischen Gemeinschaftswährung bezahlen zu können.

Der Neujahrstag brachte dann auch in Kirchheim wieder das traditionelle Programm: Längst bevor die Wiener Philharmoniker an den heimischen Bildschirmen das Wagner- und Verdi-Gedenkjahr 2013 mit einem bunten musikalischen Strauß eröffneten, und längst bevor die Skisprung-Elite ihre treue Anhängerschaft vor den Fernsehgeräten versammelte, hatte sich die „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ in aller Frühe wieder an ihre ehrenvolle Arbeit gemacht. Gemeinsam mit dem städtischen Bauhof haben die Mitglieder dieser Jugendorganisation schon um 8 Uhr damit begonnen, die Hinterlassenschaften der vorausgegangenen Nacht zu beseitigen.

Eine weitere wichtige Tradition am Neujahrsmorgen übernimmt die Polizei mit ihren Pressemitteilungen über besondere Vorkommnisse. Die Spitzenposition nimmt dieses Mal ein Bericht aus Nürtingen ein, wo zwei Personen sich als besonders schießwütig erwiesen haben: Statt mit Raketen und Böllern schossen sie mit scharfer Munition. „Ein Bewohner der Köstlinstraße teilte der Polizei über Notruf mit, dass in das Küchenfenster seines Wohnhauses geschossen wurde“, heißt es in der Pressemitteilung. Im angrenzenden Wohnzimmer hätten sich mehrere Personen beim Silvestermenü aufgehalten. Ein weiterer Schuss sei noch auf die Dachrinne abgegeben worden. Die Schüsse seien aus dem Fenster eines anderen Wohnhauses gekommen. Die Polizei konnte dann zwei Tatverdächtige, 23 und 45 Jahre alt, beim Verlassen des Hauses festnehmen. Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Bei der Durchsuchung, bei der ebenfalls ein Spezialeinsatzkommando der Polizei zugegen war, konnten unter anderem die mutmaßliche Tatwaffe und umfangreiche Munition aufgefunden werden. Die Tatverdächtigen werden mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.“

In Kirchheim kam es in der Silvesternacht zwar nicht zu einer Schießerei, aber immerhin zu einem dreisten Diebstahl: „Nachdem eine Silvestergesellschaft die Räumlichkeiten des Gemeindezentrums in der Limburgstraße verlassen hatte, um am Feuerwerk teilzunehmen, betraten die Täter die dortigen Räumlichkeiten“, schreibt die Polizei. Die Diebe ließen drei Fotoapparate, drei Handtaschen mit diversem Inhalt sowie ein Smartphone mitgehen. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Überwiegend aber sei die Silvesternacht im Landkreis Esslingen ruhig verlaufen. Lediglich zu kleineren Bränden hätten die Feuerwehren ausrücken müssen. Gegen 18 Uhr warfen drei Kinder im Alter zwischen 12 und 13 Jahren Böller in den Briefkasten eines Kindergartens in Ruit. Gegen 18.15 Uhr hat jemand in der Kirchstraße in Nürtingen Böller in einen Briefkasten der Post geworfen.

Kurz nach Mitternacht hat an Neujahr eine Rakete ein Sofa entzündet, das in Plochingen im Grieshaberweg auf einem Balkon stand. Ein Zeuge konnte das Sofa aber schnell löschen, noch bevor die Feuerwehr vor Ort war. Die Feuerwehr konnte dafür aber noch gegen 1.10 Uhr in der Weiherstraße in Plochingen den Brand eines Altkleidercontainers löschen. Gegen 1.55 Uhr brannten in Esslingen-Sulzgries in der Weizenstraße im Müllraum einer Tiefgarage zwei Rollmüllcontainer. Zuvor hatten sich dort mehrere Jugendliche aufgehalten und Knallkörper abgebrannt.

In Scharnhausen brannte gegen 3.10 Uhr in der Körschtalstraße ebenfalls ein Altkleidercontainer, und gegen 4.15 Uhr rückte die Feuerwehr Esslingen nach Sirnau in den Eulenweg aus, um fünf brennende Mülleimer zu löschen. Ursache für diesen Brand war aber nicht etwa Übermut, sondern Ordnungssinn: Eine 43-jährige Bewohnerin hatte zwei Stunden zuvor, nach Abbrennen des Feuerwerks, die Straße gekehrt und den Abfall in ihre Mülltonne gekippt. Die Polizei schreibt dazu: „Vermutlich war der eine oder andere Feuerwerkskörper noch nicht vollständig ausgeglüht.“ Das Feuer in der einen Mülltonne habe schließlich auf die anderen Mülleimer übergegriffen.

Ähnliche Berichte kommen auch aus anderen Landkreisen, wobei in einigen Pressemitteilungen sogar explizit auf menschliches Fehlverhalten verwiesen wird. So schreibt die Polizei aus Göppingen: „Wie zu erwarten, gab es natürlich auch eine Vielzahl von Ruhestörungen durch zu laute Partygäste und Lärmbelästigungen durch Böllerwürfe. Die daraus entstandenen Streitigkeiten konnten zumeist friedlich gelöst werden. Schwierigkeiten bereiteten dabei den Einsatzkräften oftmals Bürger, die zu tief ins Glas geschaut und deshalb Anstand und Manieren abgelegt hatten. Aggressivität gegenüber den Beamten war meist die Folge. Zudem mussten mehrere Personen ärztlich versorgt werden, weil sie alkoholbedingt gestürzt waren oder Kreislaufprobleme bekamen.“

Die Polizei Böblingen berichtet von „zahlreichen Streitigkeiten, die oftmals in Körperverletzungen endeten“. Auch im Kreis Böblingen sei es „zu zahlreichen Beschwerden wegen Ruhestörungen und zu Hausstreitigkeiten“ gekommen. Trunkenheit macht die Pressemitteilung aus Böblingen aber noch für eine zusätzliche Schwierigkeit verantwortlich: „Als Hauptursache des ganzen Übels stellte sich der Alkohol heraus. Die Anrufer, die sich über Notruf meldeten, waren zum Teil kaum zu verstehen.“

Wenn gute Vorsätze für das neue Jahr lange genug halten würden, könnte sich ja so mancher vornehmen, in einem Jahr – an Silvester 2013 also – nur so viel zu trinken, dass wenigstens noch eine deutliche Aussprache gewährleistet bleibt.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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