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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
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»Wollen Angst vor Islam nehmen«

Datum: 30. April 2013

Florstadt (sl). Sie leben seit vielen Jahren in der Wetterau, sie versammeln sich in ihrer Moschee in Nieder-Florstadt, sie fahren Autos mit der Aufschrift »Liebe für alle – Hass für keinen«, und man sieht sie Fußball oder Cricket spielen auf dem Bolzplatz an der Nidda: die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde.

Um Missverständnisse und Wissenslücken aus der Welt zu schaffen, hatte man jetzt gemeinsam mit der Stadt und deren Integrationsbeauftragtem Joachim Gutermuth zu einer Infoveranstaltung eingeladen.

»Wir wollen den Menschen die Schönheit und vor allem die Friedfertigkeit des Islams näher bringen. In diesem Sinne werden wir auch in Zukunft solche Veranstaltungen durchführen und aktiv auf die Menschen zugehen. Wir wollen den Leuten die Angst zu nehmen«, betonte Najeeb Ahmed, einer der Hauptorganisatoren. Joachim Gutermuth hatte schon seit längerem für eine größere Präsenz im Florstädter Alltag geworben, hatte die älteren Mitbürger zur Weihnachtsfeier oder zur Schifffahrt eingeladen.

Ausschlaggebend für die jetzige gemeinsame Veranstaltung war der verunglimpfende Film über den Propheten Mohammed. »Kein toleranter Gläubige darf in dieser Form mit einer anderen Religion umgehen«, unterstrich Bürgermeister Herbert Unger. Wer sich mit den Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam beschäftige, merke schnell, dass es mehr Verbindendes als Trennendes gebe. Ignoranz und Unwissenheit führten zu Missverständnissen und Ablehnung; Annäherung beginne mit Aufklärung. Unger bezeichnete die Veranstaltung als Auftakt für die »Vereint Zeichen Setzen«-Aktion am 15. Juni in Nieder-Florstadt, wo über 1000 Menschen ein Zeichen für Toleranz setzen sollen. Die Einladung dazu nahm die Ahmadiyya-Gemeinde gerne an.

Muhammed Hammad Härter, 2005 zum Islam konvertiert, heute Mitglied im Bundesvorstand der Ahmadiyya Muslim Jamaat, sprach über das Leben und Wirken des Propheten Mohammed. Viele Menschen brächten Extremisten mit dem Islam in Verbindung. »Doch Extremisten haben keine Religion«, betonte Härter. Anhand von drei Situationen aus Mohammeds Leben stellte er dessen barmherzigen Charakter dar. Seine Ausführungen begann er mit der Bibel, mit Moses, der bereits über den Propheten Mohammed berichtet hatte. Auch wies er darauf hin, dass der biblische Abraham zwei Söhne hatte: Isaak, Stammvater der Juden, und Ismael, Stammvater der Araber. Auch im Buddhismus finde man Mohammeds Spuren.

Härter beschrieb ferner, wie Mohammed die Gesetze vom Erzengel Gabriel erhielt, mit der Umsetzung eine Revolution auslöste und warum er wegen seiner These von nur einem Gott vertrieben und verfolgt wurde. Auch die friedliche Einnahme Mekkas erwähnte er. »Wir sind unserem Propheten in Liebe verbunden. Deshalb waren Trauer und Enttäuschung groß über die Verunglimpfungen. Aber auch über die unwürdigen Reaktionen«, sagte Härter. Dankbar sei er für diesen denkwürdigen Tag, um den Weg der Information gemeinsam zu beschreiten. So schaffe man die Möglichkeit für eine gute Zusammenarbeit.

Bei einem Imbiss wurden Fragen erörtert und Gespräche geführt. Dabei wurde der Wunsch formuliert, auch künftig solche Veranstaltungen zu organisieren, um den Austausch zu fördern und Vorurteile abzubauen.

Hinweis: Dieser Inhalt ist lediglich ein Verweis auf einen extern (nicht auf dieser Website) veröffentlichten Medienbericht. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland übernimmt in inhaltlichen Angelegenheiten zu diesem Artikel keine Verantwortung.

Quelle: Originalartikel lesen

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