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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi,
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.
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Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat hält eine historische Ansprache im kanadischen Parlament

Datum: 19. Oktober 2016

Am 17. Oktober 2016 hielt seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), der 5. Kalif der Ahmadiyya Muslim Jamaat, eine Grundsatzrede im "Sir John A. Macdonald"-Gebäude des kanadischen Parlaments in Ottawa.

Mehr als 50 Abgeordnete und eine Reihe von Regierungsmitgliedern wie Kirsty Duncan, Ministerin für Wissenschaft und John McCallum, Minister für Integration, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft wohnten der Rede bei.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) thematisierte die Menschenrechte, den zunehmenden Radikalismus und Extremismus, die Gefahr eines Weltkrieges sowie internationale Beziehungen.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"Dank moderner Kommunikations- und Beförderungsmöglichkeiten sind wir alle viel näher zusammengerückt und nicht mehr durch geographische Gegebenheiten limitiert. Dennoch ist es ein eigenartiges und zugleich tragisches Paradoxon, dass wir einerseits mehr denn je miteinander verbunden sind, uns aber andererseits tagtäglich auseinanderleben. Es ist sehr bedauernswert, dass die Welt statt sich zu vereinen und Liebe unter den Menschen zu verbreiten, viel eher darauf bedacht ist Hass, Grausamkeiten und Unrecht zu verbreiten."

Seine Heiligkeit räumte ein, dass die Angst vor dem Islam in großen Teilen der Welt zunimmt, betonte aber, dass dies nicht auf die Lehren des Islam zurückzuführen sei:
"Lassen Sie mich Ihnen versichern, der Islam ist nicht das, was Sie üblicherweise in den Medien geschildert bekommen. Meines Erachtens gibt es nur den Islam, dessen Lehren auf seinen Namen gründen. Die wörtliche Übersetzung des Wortes "Islam" ist Frieden, Liebe und Harmonie und alle seine Lehren basieren auf diesen ehrenvollen Werten."

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) setzte fort:
"Bedauerlicherweise lässt sich nicht verleugnen, dass es muslimische Gruppierungen gibt, deren Überzeugungen und Taten im absoluten Gegensatz zu den Lehren des Islams stehen. Sie missachten die grundlegenden Lehren des Islams aufs Äußerste und verüben entsetzliche Formen von Grausamkeit und Terrorismus in seinem Namen."

Die Lehren des Islam seien bezüglich der Meinungsfreiheit eindeutig:
"Der Heilige Quran setzt in Kapitel 2 Vers 257 grundsätzlich fest: "Kein Zwang im Glauben." Welch klare, allumfassende und unmissverständliche Aussage, die die Freiheit der Gedanken, der Religion und des Gewissens verehrt."

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) kritisierte zugleich jüngste Entscheidungen in einigen Ländern und sagte:
"Es ist nicht Weise für Regierungen oder Parlamente grundlegende religiöse Praktiken oder Überzeugungen einzuschränken. Beispielsweise sollten sich Regierungen nicht damit befassen, für welche Art von Kleidung eine Frau sich entscheidet. Sie sollten keine Anordnungen erlassen, um das Aussehen von Gebetsorten vorzuschreiben. Falls sie in diesen Belangen übertreiben, führt dies zu Unruhen und wachsender Frustration unter ihrer Bevölkerung. Solche Missstände werden sich fortwährend verschärfen, sollten sie unberücksichtigt bleiben und werden letztendlich den Frieden in der Gesellschaft gefährden."

Seine Heiligkeit betonte, dass die religiöse Freiheit zwar ein Grundsatz von entscheidender Bedeutung sei, es aber ebenso die Aufgabe der Regierung sei, bei jedweder Gefahr von Extremismus oder Anstiftung z Hass einzuschreiten und ihr Volk mit beständigen Maßnahmen zu beschützen.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) führte den Krieg Saudi-Arabiens gegen den Jemen an und wies auf die Konsequenzen hin:
"Es ist wohl bekannt, dass Saudi-Arabien im Krieg gegen den Jemen, in dem Tausende unschuldige Zivilsten, unter ihnen Frauen und Kinder, getötet werden und dermaßen viel Zerstörung angerichtet wird, Waffen einsetzt, die im Westen erworben wurden. Was wird das endgültige Ergebnis solchen Waffenhandels sein? Die Menschen im Jemen, deren Leben und Zukunft im Augenblick zerstört wird, werden nicht nur gegen Saudi-Arabien Hass hegen und nach Rache trachten, sondern auch Hass gegen die Waffenlieferanten Saud-Arabiens und dem Westen im Allgemeinem hegen."

Seine Heiligkeit sagte, dass internationale Organe wie die Vereinten Nationen für Fairness und Gleichheit zwischen den Mitgliedsstaaten sorgen müssten.

"Ich hoffe und bete, dass Allah der Allmächtige die Vereinten Nationen und die Regierungen der Welt dazu befähigt, auf eine Art und Weise zu handeln, dass wahrhaftiger und langanhaltender Frieden etabliert werden kann. Die Alternative lässt sich kaum ausmalen, denn falls wir so fortfahren wie bisher, stürzt die Welt wahnhaft auf eine gewaltige Katastrophe in Form eines weiteren Weltkriegs zu."

Die Veranstaltung wurde mit einem stillen Gebet, geleitet durch Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), beendet.

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

Aktuelle Literatur

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