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Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
Muslime, die an den Verheißenen Messias und
Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad
Qadiani (as), glauben.

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Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat legt den Grundstein für eine neue Moschee in Raunheim

Datum: 19. April 2017

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagt, dass die Welt durch extrem gefährliche Zeiten gehe.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist erfreut bekannt geben zu dürfen, dass das weltweite Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), der fünfte Khalif der Ahmadiyya Muslim Jamaat, den Grundstein der ersten Moschee in der deutschen Stadt legte.

Es waren rund 135 Gäste an der Zeremonie beteiligt, darunter auch der Bürgermeister von Raunheim, Thomas Jühe.

Die Eröffnungsrede wurde von Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) abgehalten, der den wahren Sinn von Moscheen erläuterte. Gleichzeitig brachte er seine Bedenken bezüglich der erhöhten Unsicherheiten der weltweiten Situation und erklärte wie der Islam für die Religionsfreiheit und Demokratie einsteht.

Bezüglich der Risiken von weiteren Kriegsausbrüchen in der Welt sagte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba):
"Wir befinden uns momentan in extrem schwierigen Zeiten. Nach wie vor geht eine große Gefahr durch sogenannte muslimische extremistische Organisationen aus. Gleichzeitig werden wir Zeugen von Feindseligkeiten zwischen bestimmten Nationen, welche uns auf einen sehr gefährlichen Weg führen. Seien es Konflikte in Europa, Korea oder Amerika. Es gibt viele Fronten an denen der Krieg ausbrechen könnte."

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte weiter:
"Ich hoffe und bete, dass all jene, die der Menschheit einen hohen Wert beimessen und sich der traurigen Lage der Welt bewusst sind, daran arbeiten die Menschen zusammen zu bringen und wahren Frieden in der Welt zu etablieren. Selbstverständlicherweise sollten sich Politiker und einflussreiche Menschen um friedensstiftende Maßnahmen bemühen anstatt Konflikte zu entfachen und uns in den Abgrund zu führen. In solchen Zeiten sollte sich die Welt auf die Versöhnung der Menschen konzentrieren."

Seine Heiligkeit sagte, dass Gewalttaten und Blutvergießen, welche im Namen des Islam geführt werden, in der muslimischen, sowie nicht muslimischen Welt, im starken Kontrast zu den wahren Lehren des Islam stehen. Er erklärte, dass die Bedeutung des Begriffs Islam "Friede" bedeute und die Religionsfreiheit darin verankert sei. Die Muslime sind also dazu aufgerufen friedlich Seite an Seite mit nicht-Muslimen zu leben.

Seine Heiligkeit bedankte sich bei den Würdeträgern, welche erwähnten, welche positiven Beiträge die Ahmadi Muslime innerhalb der Gesellschaft leisten und sich darum Bemühungen, Frieden in der Welt zu etablieren.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"Ich bin erfreut darüber, dass meine Vorredner ein positives Bild der Ahmadiyya Muslim Jamaat vertreten und die hier lebenden Ahmadi Muslime als gut integriert ansehen. Der Grund unserer gelungenen Integration, liegt in der Befolgung der wahren Lehren des Islam. Sobald diese errichtet ist, werden sie alle vermehrt die hohen moralischen Verhaltensweisen der Mitglieder unserer Gemeinde sehen. Sie werden sehen, dass anstatt Hass zu verbreiten oder Zwietracht zu säen, die Moschee Frieden, Harmonie, Liebe und Mitgefühl verbreiten wird."

Seine Heiligkeit sprach darüber, was für einen großen Wert der Islam auf die Erfüllung der Rechte der Nachbarn legt. Er zitierte den Heiligen Propheten Muhammad (Friede und Segnungen seien mit Ihm), der sagte, dass Allah den Nachbarn einen so hohen Rang gewährt, dass er zu dachte, dass sie unter den Erbenden aufgezählt werden.

Mehr ins Details gehend sagte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) bezüglich der Nachbarschaftsbeziehung:
"Nachbarschaft ist im Islam sehr ausgedehnt zu betrachten. Darin eingeschlossen sind Mitreisende, Mitarbeiter und Menschen in der näheren Umgebung."

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) führte weiter aus:
"Prinzipiell gesehen ist die gesamte Bevölkerung einer Stadt der Nachbar eines Ahmadi Muslims und von unseren Moscheen. Daher ist es für alle, die eine Moschee zum Gebet aufsuchen verpflichtend, die Rechte der Nachbarn zu erfüllen und zu gewährleisten, dass sie niemals irgendeine Art von Schaden oder Schwierigkeiten erzeugen. Stattdessen sollten sie den Nachbarn Liebe, Fürsorge und Hilfe entgegenbringen."

Während der Ansprache hat seine Heiligkeit die Wichtigkeit die der Islam der Befolgung der Gesetzte des Landes entgegenbringt, hervorgehoben.

Seine Heiligkeit zitierte einen berühmten Ausspruch, das besagt, dass die Liebe zur Heimat Teil des Glaubens ist.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"Die Gesetze eines Landes werden aus Schutz vor Ungerechtigkeiten und zum Wohl der Menschen erlassen. Jeder wahre Muslim ist verpflichtet den Gesetzen des Landes Folge zu leisten. Wenn jemand Befürchtungen oder Vorbehalte hat, dann sollte er laut dem Islam nicht in Gesetzlosigkeit verharren oder Unruhe erzeugen. Jedweder Muslim der gegen dieses Prinzip handelt, macht sich strafbar gegenüber den wahren Lehren des Islam und zieht den Namen ungerechterweise in den Schmutz."

Anschließend sagte seine Heiligkeit, dass religiöser Friede ein grundlegendes Prinzip des Islam sei. Der Heilige Koran garantiere, dass alle Menschen die Möglichkeit bekommen, ihren Glauben auszuüben und zu befolgen.

Seine Heiligkeit sagte, dass Religionsfreiheit eine essentielle Komponente jeder erfolgreichen und friedfertigen Gesellschaft ist.
 
Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"In Wirklichkeit ist religiöser Friede etwas, dass religiöse Freiheit in der Gesellschaft etablieren kann. Wir glauben, daran, dass jede große Religion durch einen Propheten begründet wurde der von Gott gesandt war. Deshalb ist es Unmöglich für uns, jemanden seine religiöse Freiheit abzustreiten oder ihn irgendeinen Schaden zuzufügen."

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) führte fort:
"Als die frühen Muslime mit dem Recht ausgestattet wurden, sich selbst zu verteidigen, nach dem sie schlimmer Verfolgung ausgesetzt waren. Diese resultierte daraus, dass die Gegner des Islam dessen Zerstörung im Sinn hatten. Der Heilige Koran sagt deutlich, dass wenn sie nicht gestoppt worden wären, dann würden keine Synagogen, Kirchen, Tempel, Moscheen oder andere Gotteshäuser bestehen bleiben. Deswegen wurde die Erlaubnis sich defensiv zu verteidigen gegeben, um alle Religionen zu schützen und das Prinzip der religiösen Freiheit ein für alle Mal zu verankern."

Seine Heiligkeit sagte darüber hinaus, dass der Islam keine Opposition zur Demokratie darstelle. Vielmehr, steht es für wahre Demokratie, basierend auf Fairness und Ehrlichkeit. Anstatt für seinen Verbündeten oder Freund zu votieren, sollte derjenige in Betracht gezogen werden der am meisten qualifiziert ist und der die beste Vision und politische Agenda hat.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) sagte:
"Der Islam betont, dass demokratischer Friede vorherrschen sollte und lehrt, wenn ein politisches Oberhaupt gewählt wird, dann sollten diejenigen, die gewählt werden, mit Integrität die Verantwortung und das ihnen entgegengebrachte Vertrauen erfüllen. Das erfordert von ihnen, dass sie im Sinne der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen und des Landes arbeiten. Persönliche Interessen hingegen, sollten sie hintenanstellen, um das höhere Ziel zu erreichen. Der Islam lehrt, dass die persönliche Zugehörigkeit zu einer Partei, nicht maßgeblich für die Auswahl eines Oberhauptes sein sollte. Stattdessen sollten solche Menschen die gewählt werden, den Menschen und dem Land zum weiteren Fortschritt verhelfen."

Abschließend sagte Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba):
"Ich hoffe, so Gott will, dass wenn diese Moschee fertig gestellt ist, die lokalen Ahmadi Muslime ihren religiösen Pflichten nachgehen werden, indem sie der lokalen Bevölkerung und der Nation gegenüber einen Dienst leisten werden und außerdem mehr als zuvor durch ihre Praxis die wahre und friedliche Lehre des Islam aufzeigen werden."

Zu Beginn der Zeremonie hatte der nationale Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Abdullah Wagishauser, eine Rede abgehalten, auf der Grußworte der Gäste folgten.

Der Bürgermeister von Raunheim, Thomas Jühe, sagte:
"Ahmadi Muslime haben ein Beispiel für andere in Raunheim gesetzt und haben sich in jeglicher Weise als äußerst friedfertige und gute Menschen erwiesen."

Sabine Bachle Scholz MdL, sagte:
"Es ist uns eine große Ehre, seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba), treffen zu dürfen und ihn in unserer Stadt willkommen zu heißen. Ahmadi Muslime sind friedfertige und gesetzestreue Menschen, die unsere Demokratie respektieren. Daher bin ich mir sicher, dass diese Moschee ein Symbol des Friedens und des Dialogs herausstellen wird."

Nach dem Abschluss der Rede hat Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba) den Grundstein für die neue Moschee gelegt. Die verehrte Frau seiner Heiligkeit, Hadhrat Amtul Sabooh, legte ebenfalls einen Grundstein für die Moschee und anschließend der Bürgermeister, andere Würdenträger und zahlreiche, zentrale, nationale und lokale Ahmadi Muslime.

Die formale Zeremonie endete mit einem stillen Gebet, das durch seine Heiligkeit geleitet wurde, anschließend wurde zu Abend gespeist.

Veröffentlicht durch die:
Pressestelle der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland
Telefon: 0163 - 302 74 73
E-Mail: presse@ahmadiyya.de

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