| 09.03.2008, Herr Ingo Neumann, KV Linke Koblenz-Mayen (Tahir-Moschee in Koblenz) |
|
09.03.2008, Herr Ingo Neumann, KV Linke Koblenz-Mayen (Tahir-Moschee in Koblenz) Rede zum Jubiläum Zum ersten Mal war ich am Tag der offenen Moschee 2004 in diesen Räumen zu Gast. Seither bin ich immer wieder zurückgekehrt. Hier bei Euch gibt es nämlich etwas ganz besonderes. Euren Glauben, der Euch selbstlos macht. Der ganze Saal ist voller Menschen, die ehrenamtliche Arbeit organisieren, bzw. selbst ehrenamtlich tätig sind. Wie oft hören wir dann, „was habe ich davon“ oder „was bekomme ich dafür“. Hier ist es anders. Die Fragen lauten, „wann fangen wir an“, „ was kann ich tun um die Sache erfolgreich zu machen“. Ein praktisches Beispiel dafür hat die Neuwieder Gemeinde geliefert, als es darum ging, den Stand für Bangladesh zu organisieren. Fast die ganze Gemeinde war involviert. Alles hat wie am Schnürchen geklappt und das Spendenergebnis war überwältigend. Diese Selbstlosigkeit ist nicht nur die tragende Säule für ehrenamtliche Arbeit, sie ist auch die tragende Säule für ein kleines Wunder. Ein Wunder der Integration. Die meisten Miglieder der Gemeinde sind noch in Pakistan geboren. Dennoch ist es gelungen, den größten Teil der jungen Menschen hier auf Gymnasien und Universiäten zu schicken. Was den meisten Einwanderern erst ab der dritten Generation gelingt, habt ihr in einer Generation geschafft. Ihr habt Euren jungen Menschen wahrhaft „Wurzeln und Flügel“ verliehen. Jede Stadt in Deutschland sollte stolz darauf sein, wenn die Ahmadiyya eine Moschee in ihren Mauern baut. Die Moschee ist bei Euch nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch eine Stätte zur Bildung der Jugend. Jede eurer Moscheen ist ein Schutz der Jugend hin zu einem vorbildlichen Leben. Wenn alle islamischen Gemeinden eine so vorbildliche Jugendarbeit leisten würden wie ihr, wären Fälle wie jüngst in München völlig unbekannt. Darum rufe ich heute von ganzem Herzen zu Euch: “Ahmadiyya Zindabad“ Ingo F. Neumann Kreisvorsitzender der Linken Mayen-Koblenz
|