| 14.08.2009, Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Mannheim (Jahresversammlung 2009 der AMJ) |
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Grußwort von Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz bedankte sich für die Einladung zum mittlerweile 35. Internationalen Jahrestreffen der Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V. auf dem Maimarktgelände, der er gerne gefolgt sei. Am Anfang hieß er alle Gäste aus dem In- und Ausland, auch im Namen des Gemeinderates, herzlich in Mannheim willkommen. Es sei eine große Freude, dass wieder Mannheim der Ort sei, an dem Gemeindemitglieder der AMJ aus den verschiedensten Ländern zusammenfänden. Dr. Peter Kurz sagte, dass mit dieser jährlichen Zusammenkunft der internationale und weltoffene Charakter der Stadt Mannheim unterstrichen werde und damit würde der Name der Stadt hinaus in die Welt als Ort, wo man sich wohlfühlt und zu dem man gerne wiederkehrt, getragen werden. Hierbei sei die genannte Botschaft der Gemeinde „Liebe für alle, Hass für keinen“ ein unverzichtbarer Grundsatz für ein gedeihliches und respektvolles Miteinander der Menschen, der auch selbstverständlich der Stadt Mannheim sei. Dr. Peter Kurz führte weiter fort, dass Offenheit und Toleranz in der Mannheimer Geschichte die Gewähr für die Prosperität der Stadt seien. In einer Metropole, in der Menschen aus 170 Nationalitäten und Kulturen und vielen Religionen leben und arbeiten, wo unterschiedliche Traditionen und Wertvorstellungen zusammentreffen, seien Tugenden der Toleranz und Bereitschaft zum Dialog unabdingbar für friedliches und konstruktives Miteinander sowie für das menschliche und solidarische Stadtklima. Laut Dr. Peter Kurz seien es die erklärten Ziele Mannheims, Vorbild zu sein für Toleranz und das Zusammenleben in Vielfalt. Die Mannheimer Ahmadiyya Muslim Gemeindewürde hierzu ihren Beitrag leisten. Zum Beispiel durch die aktive Beteiligung an der diesjährigen „Meile der Religionen“ im Mai – einem Festbankett quer durch die Mannheimer Innenstadt unter Beteiligung vieler muslimischer und christlicher Gemeinden. Nicht nur große öffentliche Resonanz, die diese interreligiöse Veranstaltung erhalten habe, sondern gerade die Selbstverständlichkeit, mit der die Vielzähligen, unterschiedlichen Religionsgemeinschaften diese gemeinsam geplant und umgesetzt haben, zeige Lebendigkeit und Verbindlichkeit des Toleranzgedanken in dieser Stadt. Abschließend bedankte er sich bei der Ahmadiyya Muslim Jamaat für ihre engagierte Mitwirkung und ihren Beitrag zum Gelingen der „Meile der Religionen“ und auch für soziales und gesellschaftliches Engagement bei Straßensäuberungen am Neujahrsmorgen und bei Mannheimer Aktionstagen zum Thema „Demenz“. Mit der Mosche in Neckerau-Casterfeld wird die Mannheimer Ahmadiyya Gemeinde Ende des Jahres auch ein repräsentatives Gebetshaus beziehen können. Er sei davon überzeugt, dass mit der Fertigstellung der Moschee weitere Impulse für die interreligiöse Begegnung, aber auch für die öffentliche Wahrnehmung der Ahmadiyya Muslim Jamaat als fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft ausgehen werden.
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