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21.08.2009, Grundsteinlegung der Baitul-Afiyat Moschee in der Hansestadt Lübeck

Am 21. August 2009 fand in der Hansestadt Lübeck eine feierliche Zeremonie anlässlich der Grundsteinlegung der Baitul-Afiyat Moschee statt. Die Zeremonie begann um 17:00 Uhr mit der Rezitation aus dem Heiligen Koran, die anschließend auch ins Deutsche übersetzt wurde.

Dann stellte der lokale Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit Farid Ahmed, die Ahmadiyya Muslim Jamaat kurz vor. Er machte in seiner Vorstellung deutlich, dass die Moscheen der AMJ für jeden Interessierten offenstehen. Treu dem Leitsatz der Gemeinde, „Liebe für alle, Hass für keinen“, soll ein Beitrag zur Integration und einem friedlichen Miteinander geleistet werden.

Der stellvertretende Stadtpräsident Herr Lienhard Böhning betonte in seinem Grußwort, dass kein Lübecker durch den Bau einer Moschee um den Verlust seiner religiösen Werte fürchten muss. Er habe die Hoffnung, dass in Lübeck Menschen unterschiedlicher Religionen und Herkunft sich im Dialog miteinander besser kennen lernten und Vorurteile abbauten. Er wünsche sich, dass die Moschee zu „einem Ort der Toleranz wird“. Böhning hob hervor, dass die Reformgemeinde der Ahmadis „den Islam als ein Bekenntnis zum Frieden unter den Mitmenschen“ versteht und nannte sie „eine weltoffene und tolerante Gemeinschaft“.

Dann sprach Herr Abdullah Uwe Wagishauser, Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, zu den Anwesenden. Er appellierte, „dass die Muslime aus den Hinterhöfen herauskommen müssen, für einen verstärkten Integrationsprozess“. Er lobte Lübeck: ,, Es gibt nicht überall so weltoffene Städte.“ Dass Muslime, die seit Jahrzenten in Deutschland leben, ohne große Probleme eine Moschee bauen dürften, sei ein Zeichen dafür, ,, dass sie zuhause angekommen sind“.

Abschließend legte Herr Abdullah Uwe Wagishauser gemeinsam mit Herrn Lienhard Böhning und weiteren Gästen aus dem gesellschaftlichen Leben, unter ihnen Vertreter der verschiedenen Religionen, sowie Anwohnern und Nachbarn den Grundstein für die erste Moschee in der Hansestadt Lübeck.

Zurzeit leben in der Hansestadt 160 Mitglieder der Gemeinde. Aufgrund der räumlichen Problematik für die täglichen Gebete sowie für weitere Veranstaltungen hat die Jamaat entschlossen, eine Moschee in der Hansestadt Lübeck zu bauen. Somit wurde das Grundstück (1972m²) im Februar 2007 erworben. Nach notwendigen baurelevanten Genehmigungen erfolgte am 22. August 2009 die Grundsteinlegung.

Die 350 Quadratmeter große Moschee wird ein zwölf Meter hohes Minarett haben und Platz für 160 Betende bieten.

Kontakt:
Ijaz Ahmad
Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat BRD
Tel.: +49 (0) 170 532 82 62
Fax: +49 (0) 69 50 688 642
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Web:  http://ahmadiyya.de