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Bei der Friedenskonferenz am 15.6.09 in der Baitul-Huda Moschee in Usingen waren als Ehrengäste Herr Matthias Drexelius, Bürgermeister von Usingen, Herr Holger Bellino, Mitglied des Landtages, Frau Monika Banzer, Oberbürgermeisterin von Steinbach und Hadayatullah Hübsch, Imam der Nuur-Moschee in Frankfurt-Sachenhausen, eingeladen. Mit der Begrüßung "Assalamo Alaikum“, was "Friede sei mit dir" bedeutet, eröffnete ein Sprecher das Programm. Nach der Rezitation aus dem Heiligen Koran und dem Vortrag eines Gedichtes zum Thema Frieden folgte die Ansprache von Herrn Hadayatullah Hübsch. Er sprach über den Erhalt des Friedens, der durch die Rahmenbedingungen wie Gesellschaft und Staat und die Wahrung von Gerechtigkeit gewährleistet wird. Jeder Mensch solle versuchen, so viel Wissen wie möglich zu erwerben um andere Kulturen und Völker kennenzulernen und zu verstehen. Es sei vor allem sehr wichtig, voneinander zu lernen und bei Unklarheiten in den Dialog zu treten. Er sagte weiter, dass es Geduld bedürfe, aufeinander einzugehen und Akzeptanz aufzubringen, um in einem Staat leben zu können, in dem Kultur und Religion nah beieinander stehen. Das Motto der Ahmadiyya Muslim Gemeinde "Liebe für Alle, Hass für Keinen" solle als Grundlage für ein friedliches Miteinander dienen. Herr Hübsch erläuterte bei seiner Ansprache unter anderem die wahre Bedeutung des islamischen Jihads.
Anschließend hielt Herr Matthias Drexelius eine kurze Rede, in der er sich Herrn Hübsch anschloss. Er sagte, dass Frieden wie Liebe sei: "Es ist einfach, es zu sagen, doch schwierig, es zu leben". Veranstaltungen wie diese seien ein Beitrag zur Erhaltung und Schaffung des Friedens. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Bildung zur Reflexion. Doch nicht jeder würde diese Bildung, die in Deutschland gewährleistet wird, annehmen. Deshalb sei es die Aufgabe der Eltern, diese in die Erziehung zu integrieren, um so in Zusammenarbeit mit Lehrern und Sozialpädagogen für eine bestmögliche Bildung der Kinder zu sorgen. Zuletzt wandte sich Herr Bellino ans Publikum. Er schloss sich seinen Vorgängern an und betonte, dass es wichtig sei, voneinander zu lernen und Begegnungen zu pflegen. Gespräche seien da, um zu Verständnis zu fördern, diese führten zu Freundschaften, die dann den Frieden hervorbrächten. Respekt und Toleranz seien dabei wichtig, dies lehre uns auch das Grundgesetz. Beim anschließenden Essen konnten sich die Gäste und Gastgeber weiter austauschen.
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