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28.05.10 Anschläge auf Moscheen der AMJ in Pakistan (Übersicht)

01.06.10 Erneut ein Ahmadi in Pakistan brutal ermordet

Nachahmungstäter der Anschläge in Lahore ermordet Ahmadi in Narowal

Frankfurt, 01. Juni 2010: Noch waren nicht alle Todesopfer des verheerenden Terroranschlages auf zwei der Ahmadiyya-Moscheen beigesetzt, ist bei einem erneuten Mordanschlag ein Ahmadi getötet worden.

Ein Mullah in einem Dorf im Distrikt Narowal, das etwa 80 km nordöstlich von Lahore gelegen ist, hat in seiner letzten Freitagspredigt erklärt, Ahmadis seien Wajib ul-qatl (jemand, der es verdient getötet zu werden) und inspirierte damit offenbar den Fanatiker Abid Butt. Dieser habe sich, nach Angaben der Polizei, geschworen, keinen Ahmadi mehr am Leben zu lassen. Weiter zur Pressemitteilung»


30.05.10 Aktualisierung zum Massaker an betenden Ahmadis in Lahore

Lahore, Rabwah; 30. Mai 2010: Die Zahl der Todesopfer der Terroranschläge vom 28. Mai auf die beiden Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore beläuft sich auf 95. Die Zahl der Verletzten ist jedoch noch viel höher als ursprünglich bemessen; diese überschreitet 125. Unter den Opfern in der Bait-un-Noor Moschee im Stadtteil Model-Town sind 27 Tote und 34 Verletzte, die übrigen Opfer sind im zweiten zur gleichen Zeit angerichteten Blutbad, in der Bait-ul-Zikr Moschee im Stadtteil Garhi-Shahu zu verzeichnen. Weiter zur Pressemitteilung»


Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat reagiert auf die Terrorattacken auf Moscheen in Pakistan

Frankfurt/M. 28.05.2010: Heute Nachmittag wurde auf die zwei zentralen Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore ein Terrorangriff verübt. Es handelt sich um Bait-ul-Nuur Moschee in Model Town und Dar-ul-Zikr Moschee in Garhi-Shahu. Zwar kann die genaue Zahl der Opfer noch nicht beziffert werden. Es wird aber von über 80 Toten Ahmadis berichtet; die Zahl der Verletzten liegt weit höher. Ahmadis, die Augenzeugen des Geschehens waren, berichten von einem Blutbad in den Moscheen. Weiter zur Pressemitteilung»

 

» Offizielle Pressemitteilung (englisch) der Ahmadiyya Muslim Jamaat International

» Pressekonferenz (youtube) in Pakistan zum Moscheenangriff in Lahore

 

Weitere Informationen zu diesem und zu vergangenen Übergriffen: http://www.thepersecution.org/

 


 

Wichtige Anweisung vom Nationalen Vorsitzenden der AMJ Deutschland für alle Ahmadis

Auf Anweisung von National Amir Sahib Deutschland wird folgende Bitte an alle Ahmadis in Deutschland gerichtet: Wenn Sie während des schrecklichen Angriffs von ihren Verwandten oder Freunden Anrufe aus den zwei betroffenen Moscheen erhalten haben, nehmen Sie bitte mit der Zentrale Kontakt auf. Sie können sich über das Kontaktformular unserer Webpräsenz ahmadiyya.de melden, oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden. Sie können auch ein Telefax unter 069-50688 666 schicken.

 


 

Freitagsansprachen des Khalifen zu den aktuellen Ereignissen:

  • 01.06.2010, Download »
  • 28.05.2010, Geduld und Gebete für die großen Opfer der Märtyrer von Lahore: Download »
  • 21.05.2010, Opposition und Verfolgung von göttlichen Gemeinden: Download »

 


 

Ahmadiyya Muslim Jamaat

Ahmadiyya Muslim Jamaat ist die islamische Reformgemeinde, die 1889 von Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as) gegründet wurde. Gott offenbarte ihm, dass er der Verheißene Messias und Mahdi des Islam ist. Zu den Lehren des Gemeindegründers gehörte es, dass Gewalt im Namen der Religion unzulässig ist; und zum anderen lud er Angehörige anderer Religionen zum Dialog und zur Zusammenarbeit ein. All dies stieß bei Fanatikern und Extremisten auf erbitterten Widerstand und führte zur Verfolgung seiner Gemeinde.

Über ein Jahrhundert nach ihrer Gründung zählt die Gemeinde weltweit viele Millionen Mitglieder, die in über 190 Ländern der Welt leben. Nach dem Tode des Gründers wurde im Jahre 1908 ein Nachfolger gewählt, der Khalifa (Kalif) genannt wird. Derzeit wird die Gemeinde von Hazrat Mirza Masroor Ahmad geleitet, dem 5. Nachfolger. In Deutschland hat die Gemeinde über 30.000 Mitglieder in 240 lokalen Gemeinden und verfügt über 36 eigene Moscheen und ca. 70 weitere Gemeindezentren.